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Optimistisch: Bürgermeister Ullrich Sander (Mi.) und CSU-Vorsitzende Christane Lehners (3.v.r). mit ihrem Team für die Kommunalwahl 2020.

Bürgermeisterkandidat und Gemeinderatsliste

CSU Taufkirchen stellt  buntes Team fürs Rathaus zusammen

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Von wegen konservativ: Mit vielen neuen Gesichtern, Religionsvielfalt und viel jugendlichem Elan  wappnet sich die CSU für die Kommunalwahl.

Taufkirchen – Bei ihrer Aufstellungsversammlung stellte die CSU ihre Liste für den Gemeinderat vor – mit einigen Überraschungen.

Wenig überraschend hingegen war die Kür von Ullrich Sander zum Bürgermeisterkandidaten. Ohne Gegenstimmen wurde der 55-Jährige, der keiner Partei angehört, wiedergewählt. „In den letzten fünf Jahren ist in Taufkirchen mehr passiert als die 20 Jahre zuvor“, sagte Sander selbstbewusst. Er habe vor allem Ruhe ins Rathaus gebracht und es zu einem Ort für Bürgerservice gemacht. Vor allem im Sozialbereich habe er einiges geschafft – „was mir viele nicht zugetraut hatten“. Ausruhen auf seinen Lorbeeren will er sich nicht: „Taufkirchen kann noch viel mehr.“

Unterstützen soll ihn eine Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern, denen die CSU zum Teil auch gute Listenplätze gegeben hat. „Es ist schön, dass es Bewerber gibt, die sich freiwillig bei uns gemeldet haben“, sagt die Vorsitzende Christiane Lehners. Dass viele Parteifreie darunter sind, stört niemanden. Neben Lehners und anderen Altbewährten wie der Fraktionsvorsitzenden Hildegard Riedmaier und Gemeinderat Paul Haberl finden sich auch drei recht Junge unter den Top 10: Auf Platz drei steht der 27-jährige Julius Ammereller, den viele vom Burschenverein und der Feuerwehr kennen. Listenplatz sechs hat der 26-jährige, parteifreie Johannes Müller bekommen, der gerade seinen Masterstudiengang „Management und Techonology“ begonnen hat. Dem Jüngsten hat man Listenplatz 10 zugewiesen: Alexander Spöri (18) hat heuer Abitur gemacht und viele kennen ihn, weil er zusammen mit Mitschülern Filme gedreht hat, die bundesweit für Aufsehen gesorgt haben, zuletzt zum Thema Depression bei Schülern.

Auch alle Religionen sind auf der Liste vertreten: Neben Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche steht auf Platz sieben Recep Dereli, Vorsitzender des türkisch-islamische Vereins „Ditim“. Und auch die Themen Umweltschutz und Moblität sind mit Leuten wie Thomas Vieweg, Listenplatz acht, Polizeibeamter und Vorstand vom Radsportverein Hachinger Tal, und Gärtnermeister Christian Kniepkamp vertreten. Und der Älteste auf der Liste, Bäckerei Christoph Götz, will sich für die Senioren einsetzen und dafür sorgen, dass „sie von den Jungen nicht einfach abgesetzt werden“.

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