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Dunkle Ecken wollte die SPD in Taufkirchen beseitigen.

Gemeinderat lehnt SPD-Vorstoß ab

Mehr Sicherheit an dunklen Ecken

Taufkirchen - Bei einem Abendspaziergang „dunkle Räume“ in Taufkirchen aufspüren und diese Stellen beseitigen – das wollte die SPD-Fraktion. Der Gemeinderat lehnte ab.

SPD-Gemeinderat Matteo Dolce hatte vor, mit Gemeinderäten, Vertretern von Polizei und Verwaltung abends einen Rundgang durch den Ort zu unternehmen, um schlecht oder gar nicht beleuchtete Ecken in Taufkirchen ausfindig zu machen. Im Anschluss sollten diese natürlich beseitigt werden, damit sich alle Taufkirchner in jedem Teil der Gemeinde „subjektiv sicher fühlen“. 

Diesen Antrag lehnte der Taufkirchner Gemeinderat ab. Allerdings nicht, weil die Gemeinderäte inhaltlich der Idee nicht zustimmten, sondern weil die meisten dem Vorschlag der Initiative Lebenswertes Taufkirchen (ILT) folgten. Die ILT fand, dass die Problembesprechung im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ ausreiche. Die Idee sei von der Sache gut, müsse aber nicht doppelt thematisiert werden, sagte auch Bürgermeister Ullrich Sander (parteifrei). 

Das Projekt „Soziale Stadt“ ist ein von Bund gefördertes Programm zur Städtebauförderung. Außerdem sollen mit den finanziellen Mitteln eben auch die Lebensbedingungen in bestimmten Vierteln oder Wohnanlagen verbessert werden. Die Wohnsiedlung „Am Wald“ wurde in dieses Projekt aufgenommen und mit über 100 000 Euro gefördert. Schließlich beschloss der Gemeinderat, das Problem der „dunklen Räume“ dem Steuerungskreis „Soziale Stadt“ zu überlassen.

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