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„Un poquito Samba“: Der Schulchor und die Trommler zeigten, was Freude an der Musik bedeutet.

Verabschiedung

Rektorin Betty Pauker geht in Ruhestand

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Kaffee trinken, durchs Schulhaus spazieren und Lehrer kontrollieren, laute Durchsagen machen und vor dem Computer sitzen. Ach ja, und Arbeitsblätter kopieren. So stellen sich die Schüler der Grundschule am Wald in Taufkirchen also den Alltag ihrer scheidenden Rektorin Betty Pauker vor. Wie ein kurzer Videoclip zeigte.

Betty Pauker.

Taufkirchen –20 Jahre lang war Pauker Schulleiterin in Taufkirchen. Jetzt verabschiedet sie sich in den Ruhestand. Dass eben jene Frau Pauker in ihren Jahren als Rektorin weit mehr getan, bewegt und verändert hat, war jedem der rund 150 erwachsenen Gäste in der Aula bewusst. Gleich mehrfach wurde die Schule unter ihrer Führung für innovative Projekte ausgezeichnet. Und so hielten die Redner – darunter Bürgermeister Ulrich Sander und Schulamtsdirektorin Evelyn Sehlin-Gebranzig – ihre Ansprachen auch allesamt kurz, ohne jedoch zu versäumen, Paukers „außergewöhnliches“ Engagement für Schule, Schüler und Schulfamilie herauszustellen.

Die Schulfamilie verabschiedete sich dann auch mit einem bunten Rahmenprogramm von ihrer Rektorin, in dem all das, wofür Betty Pauker und die Schule am Wald stehen, vereint wurde: ein gelungenes Miteinander verschiedener Kulturen und Nationalitäten, vereint in Musik. Die Bläserklasse etwa stimmte den uramerikanischen Klassiker „Old Mac Donald“ an. Und die Trommler entführten die Zuhörer zusammen mit dem Schulchor nach Brasilien. Mit „Un poquito Samba“ – ein klein wenig Samba – versprühten die jungen Musiker jede Menge brasilianische Leichtigkeit und Lebensfreude in der Schulaula und verdienten sich den tosenden Applaus des Publikums. Und die Lehrer verabschiedeten Pauker mit einem bayerischen „Servus, mach’s guad“.

Für Betty Pauker brechen nun ruhigere Zeiten an. Reisen, Golfen, vor allem aber Enkel Leon stehen nun ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Ihre alte Schule wird Pauker in guter Erinnerung behalten: „Ihr werdet mir ganz, ganz stark fehlen.“  

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