Thomas Müller schafft Durchbruch und etabliert sich in der Elite

- Deisenhofen (mm) - Die geforderten Voraussetzungen für die Teilnahme an der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften haben es in sich: Für die Startberechtigung müssen mindestens drei der insgesamt vier Ranglistenturniere besucht worden sein. Dies bedeutete für einige Deisenhofner Jugendliche die Pflichtteilnahme am Ranglistenturnier in Dortmund. Dass sich die weite Reise und die Anstrengungen letztendlich ausgezahlt haben, ist der Lohn für die drei Deisenhofner Nachwuchssquasher Jil Prestele, Myriam Huber, Thomas Müller und dem Taufkirchner Phillip Riedl, der sich der kleinen Deisenhofner Truppe angeschlossen hatte.<BR>

Allen voran Thomas Müller konnte den bislang größten Triumph in seiner jungen Squashkarriere einfahren. In der Königsklasse der Buben, der Leistungsklasse A, belegte er bei nur einer Niederlage im Viertelfinale einen hervorragenden fünften Platz in der Elite der Deutschen Squashjugendlichen. Allein sein Spiel um Platz fünf, das er gegen Carsten Schoor (NRW) mit 9:10, 9:4, 9:3 und 10:9 gewann, dauerte eine Stunde und 14 Minuten. Pikantes Detail am Rande: Thomas hatte beim Stand von 8:4 im vierten Satz bereits vier Matchbälle, als der Squashball unter den harten Schlägen zerbröselte. Mit dem neuen Ball kam sein Gegner zurück ins Spiel und konnte ausgleichen. Aber Thomas setzte sich letztendlich verdient durch und verließ den Court als Sieger.<P>Auch die beiden Deisenhofner Mädchen lieferten persönliche Bestleistungen ab. Myriam Huber, zuletzt Siegerin der Leistungsklasse Mädchen C und damit aufgestiegen in die Mädchen B, etablierte sich mit ihrem siebten Rang im vorderen Mittelfeld.<P>Noch einen Tick stärker präsentierte sich Jil Prestele, die ebenfalls in der Mädchen B den sechsten Platz belegte. Beide erzielten damit ihre bisher besten Turnierergebnisse auf nationaler Ebene.<P>Der Taufkirchner Philipp Riedel, der sich für die drei Wettkampftage in Dortmund den Deisenhofnern angeschlossen hatte, lieferte Der Taufkirchner Philipp Riedel feiert den Aufstieg in die Leistungsklasse B ebenfalls eine Klasseleistung ab. Bei den Buben C schaffte er den Einzug ins Finale und erst dort traf er auf einen stärkeren Gegner. Immerhin gelang ihm bei der 1:3-Niederlage ein Satzgewinn. Sein zweiter Platz bedeutet für ihn zugleich den Aufstieg in die Leistungsklasse B.<P>

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