Prozess um Messerattacke von Chemnitz: Urteil ist gefallen

Prozess um Messerattacke von Chemnitz: Urteil ist gefallen
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In extrem misslicher Lage: Kater „Mylady“ war zwischen zwei Metallstreben einer Couch eingeklemmt.

Tierrettung leistet Millimeterarbeit

Drama um Kater „Mylady“

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Das war Rettung in höchster Not: Die Tierrettung München hat jetzt einen Kater aus einer höchst gefährlichen Situation befreit. Er steckte im wahrsten Sinn des Wortes in der Klemme.

Unterföhring - Der Notruf aus Unterföhring erreichte die Mitarbeiter der Tierrettung am Donnerstagnachmittag, wie der Verein jetzt bekanntgab. Das Tier war zwischen die Metallstreben einer Couch geraten, als seine Besitzerin den elektrischen Verstellmechanismus betätigt hatte. Während die Tierbesitzerin verzweifelt am Telefon schilderte, was passiert war, hörten die Tierretter im Hintergrund das verzweifelte Miauen der Langhaarkatze.

Die Tierärzte machten sich sofort auf den Weg. Bei ihrer Ankunft bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Von Kater „Mylady“ waren unter der dunklen Couch nur Kopf und Vorderpfoten zu sehen. Seine Augen waren riesengroß vor Angst, sein schönes Fell am Hals blutverschmiert. Um die Stresssituation für ihn möglichst schnell zu beenden, wurde ihm zunächst ein Beruhigungsmittel gegeben. Dann kippten die Tierretter vorsichtig die Couch, um überhaupt an den Kater zu gelangen und feststellen zu können, mit welchen Körperteilen er sich verfangen hatte. Es zeigte sich, dass das Tier entlang der linken Körperhälfte zwischen zwei Metallstreben eingeklemmt war. „Die Befreiung war Millimeterarbeit“, heißt es seitens des Vereins.

Der Perserkater hatte großes Glück im Unglück, wie sich bei der anschließenden Untersuchung zeigte: Denn bei dem Malheur hatte er sich weder Rippen gebrochen noch innere Organe verletzt. Das Tier kam mit einer Quetschung der Haut, einem Bluterguss und einem Stück eingebüßtem Fell davon. Bei der Nachuntersuchung zeigte sich zudem, dass sich der Kater bei seinen verzweifelten Befreiungsversuchen einen Eckzahn am Metallgestänge ausgebissen hatte – daher das Blut am Hals. Hätte „Mylady“ nur wenig länger festgesteckt, so hätte laut den Tierretern die Gefahr bestanden, dass das eingeklemmte Gewebe aufgrund der fehlenden Blutzufuhr abstirbt. So aber konnte sich der Langhaarkater nach Versorgung durch die Tierärzte zu Hause von dem Schock erholen – zusammen mit seinem Frauchen.

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