Totholz wird gekappt

Pullach - Pullach - Im Waldbestand südlich der Adolf-Wenz-Siedlung in Großhesselohe sind derzeit Pflegemaßnahmen im Gang. Dafür muss zeitweise auch der Höllerer Berg gesperrt werden.

Tote Äste in den Kronen geschwächter Bäume stellten dort, in den umliegenden Straßen des Waldes eine nicht unerhebliche Gefährdung dar, teilte jetzt das Umweltamt der Gemeinde mit. Deshalb wird bis Dienstag das Allernötigste gemacht, werden Kronen gestutzt, morsche Stämme entfernt. Den Rest der Arbeiten haben die Verantwortlichen auf Herbst verschoben - um die Vögel und Fledermäuse nicht beim Nisten und Brüten zu stören.

Doch „etliche Bäume“, heißt es in der Pressemitteilung, wiesen „erhebliche Schädigungen“ auf. Eschen sind darunter, betroffen vom Eschentriebsterben, am Steilhang nördlich der Bahnlinie stehen außerdem Hängebirken und Robinien mit „erheblichem Totholzanteil“. Was gefährlich werden kann, sofern diese Bäume in Straßen oder Privatgrundstücke hineinragen. Vor allem die Esche verliere „allgemein leicht Äste“, sagt Bernhard Rückerl von der Gemeindeverwaltung.

Derweil dürfen acht der betroffenen Bäume stehenbleiben - weil in ihnen Höhlenbrüter und Fledermäuse Unterschlupf gefunden und sich dort „Fortpflanzungs- und Ruhestätten“ eingerichtet haben. In einem Stamm wurde außerdem das Nest einer Ringeltaube ausgemacht - auch der dürfte den „forstlichen Sicherungsarbeiten“ entgehen. Freilich werden jedoch die Kronen all dieser Bäume zurechtgeschnitten. Per Hand und mit Seilklettertechnik, was aufwändig ist.

ak

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