TSV-Damen mit extremen Bilanzen

- 32:19-Erfolg in Rosenheim

Unterhaching (ca) - Mit einem deutlichen 32:19 (18:10) setzten sich die Damen des TSV Unterhaching beim Vorletzten SG Raubling/Rosenheim durch. Damit belegen die TSV-Damen nach wie vor den fünften Platz und sorgen nun auch endgültig für extreme Zahlen in der Tordifferenz.

Nachdem die Mannschaft von Trainer Dragoslaw Petkovic vergangene Woche durch die hohe Pleite gegen Gröbenzell die schlechteste Bilanz bei den Gegentoren hatte, steht sie dank des hohen Sieges nun immerhin besser als der Gegner vom Sonntag da. Kurioserweise verbuchen die Hachingerinnen inzwischen auch die zweitbeste Ausbeute an Toren, haben sogar besser getroffen als Tabellenführer Würm-Mitte.

In der Saisonplanung hilft dies indes nicht weiter. Der Pflichtsieg stellte zwar den Coach zufrieden, er ändert aber nichts an der Platzierung im Mittelfeld. In Rosenheim, das bisher erst zwei Siege einfahren konnte, bauten die Hachingerinnen den Vorsprung kontinuierlich aus. Auch Anke Scheinichen und Michaela Poschner bekamen diesmal mehr Einsatzzeit, Scheinichen erzielte ihr erstes Tor für den TSV. "Zum ersten Mal haben alle Feldspielerinnen getroffen", so Petkovic zufrieden. Und: Mit Sonja Steininger vom TSV Oberammergau hat der Coach endlich einen Neuzugang an Land gezogen. "Sie trainiert schon mit und ist eine sehr explosive Spielerin, die uns weiterhelfen kann." Die 23-jährige Linkshänderin soll spätestens in zwei Wochen ihr Debüt geben.

TSV Unterhaching: Janitschek - Siebinger (3/1), Wohlrab (4), Dießl (6), Gsänger (2), Scheinichen (1), Brandt (8/3), Poschner (2), Paul (3), Corluka (3).

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