Eine starke Abwehrleistung lieferte Nadia Teufel. Gegen Post blieb sie aber ohne Torerfolg. Foto:Robert Brouczek

TSV-Handballerinnen sichern Klassenerhalt

Ottobrunn - Mit dem 24:20 (13:12) im Nachholspiel beim Post SV München gelang den Handballerinnen des TSV Ottobrunn ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Verbleib in der Landesliga Süd.

Wie gewonnen wurde, war Henrike Verfürth hinterher völlig egal. "Es war kein schönes Spiel, aber die Hauptsache ist, wir haben die zwei Punkte“, bilanzierte Ottobrunns Torhüterin. Der Blick auf das Klassement gibt ihr Recht: Durch den Erfolg hat der TSV den Vorsprung auf die Postlerinnen und damit auch auf die Abstiegszone auf drei Zähler ausgebaut. Am Saisonende könnte sich deshalb gerade dieses Resultat als entscheidendes im Kampf um den Klassenerhalt erweisen.

Zunächst sah es nicht nach einem Ottobrunner Sieg aus. Den Gastgeberinnen gelang mit einer 4:1-Führung ein idealer Start. Der TSV glich zum 4:4 aus, ging mit 7:6 erstmals in Führung, musste aber nach einer erneuten Schwächephase bis zum 11:9 für Post einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen.

"Unser Spiel war sehr statisch und auch die Abwehr stand nicht sehr sicher“, bemängelte Verfürth, "es war wirklich keine berauschende erste Halbzeit.“ Ihr Team erkämpfte sich bis zur Pause aber eine 13:12-Führung. Nach dem Wechsel zogen die Ottobrunnerinnen schnell auf 16:12 davon. Ein Zwischenstand, der schon die Vorentscheidung bedeutete, denn der Abstand zum Gegner bewegte sich von nun an immer zwischen drei und fünf Toren.

"Die zweite Halbzeit war besser, da sind sie mal ein bisschen gelaufen“, lobte Verfürth ihre Vorderleute. Wie schon beim Überraschungssieg gegen Spitzenreiter Würm-Mitte funktionierten diesmal die Tempogegenstöße, bei denen sich vor allem Simone Renner – mit acht Treffern Ottobrunns beste Werferin – und die vierfache Torschützin Stefanie Röding hervortaten. Aus dem Rückraum war Claudia Renn brandgefährlich, ihr gelangen fünf Tore.

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