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Turnhalle wird Ende Juli frei

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Unterschleißheim - Die Notunterkunft für Asylbewerber in der Turnhalle an der Rupert-Egenberger-Schule kann voraussichtlich Ende Juli aufgelöst werden.

Die Regierung von Oberbayern hat nun für die Mietkosten eines Gebäudes in der Siemensstraße ihre Zusage gegeben. Im Notplan des Landkreises ist auch die Stadt Unterschleißheim vorgesehen. Sollten beim Aufbau der beiden Traglufthallen in Taufkirchen und Neubiberg Verspätungen auftreten oder sich die Zahlen der aufzunehmenden Flüchtlinge weiter mehren, müsste auf dem Volksfestplatz für etwa zwei Wochen eine Zeltanlage errichtet werden mit fünf Zelten für je 20 Personen.

Die Stadt übernimmt ihren Anteil der für den Landkreis zugeteilten Flüchtlinge in der Siemensstraße. Dort sind in einem Wohnheim 64 Personen untergebracht. Das Landratsamt teilte nun der Stadt mit, dass die Regierung von Oberbayern für ein weiteres Gebäude in der Siemensstraße ihre Finanzierungszusage gegeben hat. Dem Umbau steht nichts mehr entgegen, damit wird langfristig eine Unterbringungsmöglichkeit für bis zu 200 Personen geschaffen. Diese Maßnahmen haben zur Folge, dass die Turnhalle der Rupert-Egenberger-Schule bald wieder geräumt werden kann. Derzeit sind 95 der maximal 100 Plätze belegt. Bürgermeister Christoph Böck (SPD) erklärte im Stadtrat, dass die Flüchtlinge bis Ende Juli die Unterkunft verlassen können. Brigitte Weinzierl (CSU) sah bei der Schulturnhalle nicht den großen Zeitdruck. Ein Abbau der Notunterkunft bis Ende August reiche aus, damit im neuen Schuljahr die Kinder wieder plangemäß unterrichtet werden können. nb

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