05.04.16Münchner Straße, Unterhaching; Lkr. MünchenVerkehrsunfall: Rentnerpaar fährt mit Pkw Ford in Schaufenster eines Schuhgeschäfts; 2 Leichtverl.Foto: Thomas Gaulke, 81669 München; Tel: 0172/8606334
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Schwungvolles Einparken: Gottseidank wurde bei diesem Manöver in einem Schuhgeschäft in Unterhaching niemand verletzt.
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Schwungvolles Einparken: Gottseidank wurde bei diesem Manöver in einem Schuhgeschäft in Unterhaching niemand verletzt.

Probleme mit der Automatik

Senior (92) "parkt" in Schuhgeschäft ein

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Unterhaching - Dass bei diesem Unfall niemand schwer verletzt wurde, grenzt an ein Wunder: Ein Mann ist am Dienstag mit seinem Auto in das Schaufenster eines Schuhhauses gefahren. Einige Kunden hatten ziemliches Glück. Was genau passiert ist.

Juniorchef Christian Felzmann (35) hört im ersten Stock des Traditionsgeschäfts an der Münchner Straße ein lautes Krachen. Er eilt die Treppe herunter, um nach der Ursache zu sehen. Plötzlich scheppert es ein zweites Mal. „Da sah ich das Auto, das ins Schaufenster ragte.“

Ein 92-jähriger Unterhachinger, wollte um 15.40 Uhr mit seinem Ford B-Max, der an der Münchner Straße schräg am Fahrbahnrand geparkt war, ausparken. Nach Polizeiangaben legte er versehentlich den Vorwärtsgang anstatt des Rückwärtsganges ein. Er fuhr über den Gehweg und prallte gegen die Schaufensterscheibe. Dann setzte er zurück und fuhr noch einmal gegen die Scheibe. Danach war die Fahrt beendet.

„Das Bersten des Glases hat sich angehört wie eine Explosion.“ Brigitte Felzmann (53) rannte nach dem ersten Knall aus dem Büro im Erdgeschoss nach draußen. „Ich wollte die Autotür öffnen und den Schlüssel abziehen“, dazu kam es nicht. Der 92-Jährige habe abwesend gewirkt, er sei nicht ansprechbar gewesen. „Dann fuhr er ein zweites Mal in die Scheibe, diesmal mit richtig Schwung.“

Brigitte Felzmann erzählt, dass die 81-jährige Ehefrau des Rentners, die auf dem Beifahrersitz saß, den Eindruck hatte, ihr Mann hätte einen Herzinfarkt erlitten. Diese Vermutung wurde entkräftet. Großes Glück hatten ein Kleinkind und seine Mutter, die beim Einschlag ins Schaufenster an einem Spielcomputer saßen, der unmittelbar hinter der Auslage stand. Vor dem zweiten Aufprall hatten sie sich in Sicherheit gebracht.

Auch Mitarbeiterin Bettina Reif (57) stand nur fünf Meter von der Unfallstelle entfernt. „Es hat einen Riesenknall gegeben“, sagt sie. Etwa 20 Kunden waren in dem Moment im Geschäft. „Die Mutter und ihr Kind waren total unter Schock“, sagt Bettina Reif. Mitarbeiter riefen Feuerwehr und Polizei.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um das Rentnerpaar, das bei dem Unfall nicht verletzt wurde, der 92-Jährige und seine 80-jährige Frau waren aber laut Polizei sehr erschrocken. Den Schaden schätzt die Polizei auf 15.000 Euro. Der Kühler des Pkw steckte im Alurahmen des Schaufensters fest, Kühlflüssigkeit lief in die Auslage. Die Feuerwehr schleppte den Pkw ab und verschalte das Schaufenster. „Wir sind sehr froh, dass niemandem etwas passiert ist“, sagt Juniorchef Felzmann. In der Polizeiinspektion ist der Rentner gut bekannt, weil er sich als Ordner bei der Spielvereinigung engagiert: „Eigentlich ist er noch sehr fit“, war gestern die Einschätzung der Beamten.

Dennoch wird ein Bericht an die Führerscheinstelle des Landratsamtes geschickt. „Es ist zwar nur ein Kleinunfall, weil niemand verletzt wurde. Aber das ist in solchen Fällen üblich.“ Der Unfallverursacher werde in ein bis zwei Gesprächen befragt. Nur wenn bestimmte Anhaltspunkte vorliegen, werde ihm der Führerschein entzogen.

Charlotte Borst, Josephin Bruhn

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