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Unterföhring: Mehrheit stimmt für öffentliches Schwimmbad

Unterföhring baut ein öffentliches Hallenbad

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Unterföhring - Die Gemeinde Unterföhring baut in ihrem künftigen Sportpark an der Mitterfeldallee ein öffentliches Hallenbad.

Das hat der Gemeinderat auf Antrag von Bündnis90/ Die Grünen und Parteifreier Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) mehrheitlich mit 15:8 Stimmen entscheiden. Dagegen sprach sich die SPD-Fraktion aus.

Im neuen Hallenbad wird es ein wettkampftaugliches Schwimmbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen, einen Sprungturm mit Drei-Meter-Brett, ein Nichtschwimmer-Becken, eine Wasserrutsche und einen Saunabereich geben. Der Sportpark soll bis zum Herbst 2020 fertiggestellt sein.

Die Antragsteller sehen bei der Planung des modernen Sportparks die „einmalige Chance“, auch ein Hallenbad zu realisieren. Ursprünglich war im Zusammenhang mit dem benachbarten neuen Schulcampus  nur ein Lehrschwimmbad vorgesehen. 

Ein Hallenbad sei aber für die gesamte Bevölkerung ein wertvolles Angebot, sagte Manuel Prieler, Sprecher der PWU-Fraktion. Auch für die Arbeitnehmer steigere es die Attraktivität der örtlichen Arbeitsplätze. Das zu erwartende Betriebsdefizit soll dadurch gemindert werden, dass das Hallenbad mit Geothermie-Fernwärme der Geovol beheizt werden soll.

Die SPD-Fraktion sprach sich gegen eine öffentliche Nutzung aus, wurde aber überstimmt. Manfred Unterstein (SPD) hatte dafür plädiert, den Focus auf das Schwimmenlernen zu legen und das Schwimmbad bis 16 Uhr für die Schüler zu reservieren und anschließend den Vereinen zur Verfügung zu stellen, die Schwimmer und Rettungsschwimmer ausbilden.

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