Gemeinde wertet ihre sieben Miethäuserzeilen an der Fichtenstraße auf

Unterföhring - Im Bauausschuss ist man sich einig: Die gemeindeeigenen Wohnhäuser an der Fichtenstraße sollen zu jedem ihrer Treppenhäuser einen Aufzug bekommen, der es den Bewohnern ermöglicht, leichter ihre Wohnungen zu erreichen.

Die Frage, wo und wie diese Aufzüge eingebaut werden sollen, haaben die Baausschussmitglieder ausgiebig diskutiert. Einig sind sie sich inzwischen in ihrer Ablehnung eines Aufzugturms, der über eingeglaste Stege mit dem Treppenhaus verbunden ist, meldet die Gemeindeverwaltung. Zu stark sei der Eingriff in das Bild der Wohnanlage.

Die favorisierte Lösung sieht nun vor, dass der Eingang verkleinert und der Aufzugsturm direkt an die Fassade des Treppenhauses angebaut wird. Auf diese Weise wird auch nicht ins Wärmeverbundsystem der Häuserfassaden eingegriffen. Weil bei den sieben Häuserzeilen mit insgesamt 28 Eingängen eine einstellige Millionensumme investiert werden muss, haben sich die Ausschussmitglieder einstimmig entschlossen, die Angelegenheit noch nicht dem Gemeinderat weiterzuleiten. Erst wollen sie weitere technische Fragen geklärt wissen und die Wirtschaftlichkeit von der Verwaltung unter den Gesichtspunkten von Mietrecht und kommunalem Haushaltsrecht prüfen lassen.

Groß ist bereits die Nachfrage nach Wohnungen in den Miethäusern für Einheimische, die am Germanenweg entstehen. Doch erst sind die Kriterien festzulegen, zu denen die insgesamt 40 Wohnungen, zwischen 50 bis knapp 100 Quadratmeter groß, vergeben werden. Der neue Gemeinderat eird sich damit im Herbst 2014 befassen müssen. mm

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