Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Männer streiten über Handy – plötzlich sticht einer mit dem Messer zu

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Nach dem Streit um ein Handy landete ein Asylbewerber (25) mit einer Stichverletzung im Krankenhaus. Gegen den Täter erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Unterföhring – Laut Polizei haben sich zwei Asylbewerber am Samstag in einer Gemeinschaftsunterkunft in Unterföhring um ein Handy gestritten. Der Täter, ein 21-jähriger Afghane, hatte seinem 25-jährigen Landsmann ein Mobiltelefon verkauft. Der 25-Jährige war den Beamten zufolge aber nicht zufrieden mit dem Geschäft. Gegenüber dem 21-Jährigen sagte er, dass das Handy defekt sei.

Das wollte der 21-Jährige offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Es war gegen 22.40 Uhr als der Streit eskalierte. Der 21-Jährige zückte ein Klappmesser und griff den anderen Mann an. Er holte aus und versetzte ihm einen etwa drei Zentimeter tiefen Stich am unteren Rücken.

Sicherheitskräfte fesselten den 21-Jährigen

Daraufhin wurden andere Bewohner der Unterkunft auf die Auseinandersetzung aufmerksam. Um den 25-Jährigen vor weiteren Verletzungen zu bewahren, überwältigten sie den Angreifer, hielten ihn fest und brachten ihn in ein anderes Zimmer. Die herbeigerufenen Sicherheitskräfte fesselten den 21-Jährigen und verständigten die Polizei und den Rettungsdienst.

Die Beamten nahmen den 21-Jährigen schließlich mit zur Wache. Gegen ihn erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Am Sonntag wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Zur stationären Behandlung wurde der 25-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Dort erholt er sich von der Messerattacke.

Weitere Meldung vom 16. August 2018

In Offenburg ist es zu einem Angriff gekommen, bei dem ein Arzt in seiner Praxis niedergestochen wurde. Die Messerattacke in Offenburg rief ein Großaufgebot der Polizei auf den Plan.

Lesen Sie auch: Aufregung am Lerchenauer See: Nichtschwimmer will sich nur abkühlen - dann geht er plötzlich unter

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Andreas Arnold

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