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Wiedergewählt: Michael Axenbeck, Walter Donaubauer, Christine Bayer, Bernd Sigl, Ortsvorsitzende Betina Mäusel, Florian Heinritz, Florian Rambold, Alexander Mayer, Christian Bayer, Stefan Schnabel, Franz Solfrank (v.l.).

CSU Unterföhring Jahreshauptversammlung

CSU will mit Sachthemen punkten

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Unterföhrings CSU-Chefin Betina Mäusel legt eine positive Halbzeitbilanz vor: „Wir haben einen guten Weg eingeschlagen, das zeigen uns die Rückmeldungen aus der Bevölkerung“, sagte sie bei der Jahreshauptversammlung im Hackerbräu.

Unterföhring –  „Wir sind ein tolles Team und haben in der bisherigen Konstellation gut gearbeitet.“Betina Mäusel führt seit 2014 den Ortsverband, die 23 Anwesenden bestätigten die 48-Jährige einstimmig. Sie darf auf ihr bisheriges Vorstandsteam bauen: auf Vize Bernd Sigl, „Cheforganisator“ der Neujahrsempfänge, und Ortsgeschäftsführer Stefan Schnabel, der unter anderem für die Starkbierfeste verantwortlich ist. Schatzmeister bleibt Alexander Mayer, den eine hervorragende Kassenprüfung bescheinigt wurde.

Die Zahl der CSU-Mitglieder ist auf 75 gestiegen. Sehr erfolgreich sei neben dem Neujahrsempfang („das macht keine andere Partei in diesem Rahmen“) und dem Starkbierfest („wir steigern uns jedes Jahr“) der Hobbykünstlermarkt mit 70 Stamm-Ausstellern gewesen, berichtete Mäusel. Stolz ist sie auf die neu gegründete Junge Union. „Ihr spielt die Jugendthemen“, lobte sie den Vorsitzenden Michael Axenbeck.

Auch im Gemeinderat habe sich die CSU „tief in Themen eingearbeitet“ und mit „sachorientierter Arbeit“ Zeichen gesetzt. Ärgerlich sei, dass man umfangreiche Unterlagen samt Gutachten drei Tage vor der Sitzung erhalte, selbst wenn sie längst im Rathaus lägen. „Es ist der Sache nicht dienlich, wenn man sich so kurzfristig vorbereiten soll.“

Das Nein der CSU zum Kreisverkehr im Gewerbegebiet sei begründet, denn man müsse abwarten, wie das neue Münchner Wohngebiet im Nordosten an die M3 angebunden werde: „Wir sind keine Verhinderer. Wir sagen nicht einfach nein, um etwas auf die lange Bank zu schieben.“ Manchmal seien ihre Aufgaben als CSU-Vorsitzende und Zweite Bürgermeisterin ein „Spagat“. Bisher sei sie bei Terminen, die sie als Stellvertreterin von Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU) bekleidet, „loyal“, „und das sehr, sehr gerne“. Allerdings vermisst sie den gegenseitigen, regelmäßigen Informationsaustausch: „Wenn ich als Zweite Bürgermeisterin zu keinem Jourfix geladen werde, dann werde ich künftig bei Terminen der Zweiten Bürgermeisterin als CSU auftreten“, kündigte sie an.

Fraktionssprecher Manfred Axenbeck sagte: „Wir können uns in Unterföhring vor großen Themen nicht retten“, die Sitzungen würden immer länger. Die fünfköpfige Fraktion habe zwar bei keinem Thema eine Mehrheit und müsse Allianzen schmieden. Doch bei Abstimmungen habe die CSU „immer richtig gelegen“. Wenn Manuel Prieler (PWU) mehr Zusammenarbeit von den Fraktionen erwarte (wir berichteten), müsse er auf die CSU zugehen.

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 erklärte er: „Die SPD hat mit dem neuen Fraktionssprecher Philipp Schwarz ihren Bürgermeisterkandidaten in Position gebracht, die Maschinerie läuft an.“ Die CSU werde sich aber erst in anderthalb bis zwei Jahren dem Wahlkampf widmen.  icb

Im Vorstand:

Vorsitzende Betina Mäusel, Bernd Sigl (stellv. Vorsitzender), Stefan Schnabel (Ortsgeschäftsführer), Alexander Mayer (Kassier), Christian Bayer (Schriftführer), Michael Axenbeck (JU-Ortsvorsitzender) und als Beisitzer: Christine Bayer, Walter Donaubauer, Günther Hauf, Florian Heinritz, Florian Rambold, Franz Solfrank.

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