+
Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber geht an Rudolf Naisar (r.) von der Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück. Es gratuliert Kreisbrandrat Josef Vielhuber.

Jahresempfang des Kreisfeuerwehrverbands

Immer in Alarmbereitschaft

Unterföhring/Landkreis - Beim Jahresempfang des Kreisfeuerwehrverbands im Allianz Campus in Unterföhring wurden jetzt zwei ganz besondere Ehrungen durchgeführt.

Oberbrandmeister Rudolf Naisar von der Freiwilligen Feuerwehr in Hochbrück (Stadt Garching) erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Als „Partner der Feuerwehr“ wurde die Werbeagentur Strabel, vertreten durch Inhaber Eberhard Strabel, aus Sauerlach ausgezeichnet.

Die Ehrungen waren der letzte und wohl emotionalste Punkt der Tagesordnung. Zuvor hatten Ingo Schulz von der Allianz AG, Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU) und Landrat Christoph Göbel (CSU) Grußworte gesprochen. Den Sachvortrag zum Thema „Schadenserfahrungen mit Hochvoltfahrzeugen aus Sicht der Versicherung“ hielt Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik Automotive.

Im Anschluss verlieh Kreisbrandrat Josef Vielhuber das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber an Rudolf Naisar von der Freiwilligen Feuerwehr in Hochbrück. 24 Jahre lang, von 1985 bis 2009, war Naisar hier Kommandant. Anschließend wechselte er für sechs Jahre auf den Posten des ersten Vorsitzenden des Feuerwehrvereins. Rudolf Naisar hat maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück zu einer gut ausgebildeten und schlagkräftigen Feuerwehr, lobte Vielhuber.

Schon vor seiner Kommandantenzeit hatte sich Naisar beim Neubau des 1983 eingeweihten Feuerwehrgerätehauses verdient gemacht. In seiner Zeit als Kommandant wurde der Fuhrpark komplett erneuert und sogar noch vergrößert. 1993 wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet und 1994 wurden erstmals Frauen in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück aufgenommen. Beide Maßnahmen haben die Feuerwehr dauerhaft gestärkt und zur Erreichung der Tagesalarmsicherheit beigetragen. „Bei Einsätzen, darunter auch einige Großbrände im Gewerbegebiet Hochbrück, hat sich Rudolf Naisar stets als umsichtiger und besonnener Einsatzleiter erwiesen“, so Vielhuber. Hervorzuheben sei auch sein Wirken als Schatzmeister in der Anfangszeit des 1995 gegründeten Kreisfeuerwehrverbands München.

Die Auszeichnung für „besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bayern“ ging an die Werbeagentur Strabel aus Sauerlach, vertreten durch Inhaber Eberhard Strabel. Er unterstützt die Freiwillige Feuerwehr Sauerlach, indem er bereits seit dem 125. Jubiläum im Jahr 1997 bei zahlreichen Veranstaltungen, wie Fahrzeugweihen, Jahreshauptversammlungen, Tag der offenen Tür, Kreisfeuerwehrtag oder auch bei besonderen Einsätzen im Ortsgebiet, die Fotodokumentation übernimmt und diese Fotos für die Verwendung auf der Internetseite oder in Flyern kostenlos zur Verfügung stellt.

Im Zuge der Umstellung des Internetauftritts auf das neue Design des Landesfeuerwehrverbands Bayern hat Eberhard Strabel alle Fahrzeuge und auch das Gerätehaus fotografiert und die Gestaltung eines Infoflyers und von Plakaten unentgeltlich übernommen. Die Beklebung der Fahrzeuge mit Orts- und Funkrufnamen ist ebenfalls dem Einsatz Strabels zu verdanken.

mm/soh

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahnbrechende Entdeckung: Gigantische „Gold-Fabrik“ im Weltall
Die Europäische Südsternwarte, kurz ESO, verkündete am Montagnachmittag eine große Entdeckung, die sie mit ihren Teleskopen in Chile gemacht hat. 
Bahnbrechende Entdeckung: Gigantische „Gold-Fabrik“ im Weltall
Ultraleichtflugzeug muss notlanden: Landwirte ziehen Passagiere heraus
Ein Ultraleichtflugzeug musste am Montag auf einer Wiese bei Sauerlach notlanden. Beide Passagiere wurden mittelschwer verletzt, Landwirte holten sie aus dem Wrack. 
Ultraleichtflugzeug muss notlanden: Landwirte ziehen Passagiere heraus
19-Jähriger schrottet 440 PS starken Mercedes
Wahnsinn, mit welchen Autos Jugendliche heute unterwegs sind. Manchmal mit fatalen Folgen.
19-Jähriger schrottet 440 PS starken Mercedes
Mieterfest: 50 Jahre Hans-Keis-Straße
Alte Anekdoten, neue Bekanntschaften und ein großes Fest: Die Mieter der Hans-Keis-Straße 38 bis 54 feiern 50 Jahre Nachbarschaft.
Mieterfest: 50 Jahre Hans-Keis-Straße

Kommentare