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Andreas Kemmelmeyer bewirbt sich um eine zweite Amtszeit im Unterföhringer Rathaus.

Wahl 2020

PWU jubelt: Kemmelmeyer tritt erneut an

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Jetzt ist es offiziell: Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer bewirbt sich bei der Kommunalwahl 2020 um eine zweite Amtszeit. Die volle Unterstützung seiner Parteifreien Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) ist dem 52-Jährigen sicher.

Unterföhring Mit Standing Ovations bekräftigten 63 Mitglieder bei der Hauptversammlung ihre Anerkennung für Kemmelmeyers Arbeit in den ersten fünfeinhalb Jahren im Amt. Die „ausgezeichnete Arbeit“ stimmt Fraktionssprecher Manuel Prieler „sehr positiv, dass die Bevölkerung sieht, was alles erreicht wurde und uns erneut das Vertrauen ausspricht.“ Die Aufstellungsversammlung findet nach der Sommerpause statt.

PWU lässt Taten sprechen

Der Schulcampus ist im Bau, der Sportpark in der Planung. VHS und Musikschule sind so gut wie fertig. Das Sportzentrum ist saniert, die Tiefgarage in Betrieb, auch der neue Bauhof geht in die Umsetzungsphase. Stolz ist Kemmelmeyer auf zwei weitere Erfolge: Beim Föhringer Ring ist ihm der Durchbruch gelungen, der Ausbau hat begonnen. Und zur Abschaltung des Kohleblocks fand ein Bürgerentscheid statt, Schadstofffilter wurden eingebaut.

Die größte Herausforderung sei aber die Unterbringung der Flüchtlinge gewesen, „erst in der Traglufthalle, dann in der festen Unterkunft“. Er dankte Gemeinderat, Verwaltung, Helferkreis und der ganzen Bevölkerung: „Da hat man gesehen, dass wir Unterföhringer das Herz am rechten Fleck haben.“

Prieler: „Arbeitsprogramm zu Dreiviertel abgearbeitet“

Trotzdem steht Kemmelmeyer seit seinem Einzug ins Rathaus permanent in der Kritik der anderen Gemeinderatsfraktionen. Der Wahlkampf habe nie aufgehört, stellte PWU-Sprecher Prieler fest. Den SPD-Vorwurf, „dass vieles in Stückwerken hängen bleibt oder gar nicht angegangen wird“, weist Prieler zurück. „Unser Arbeitsprogramm für die Zeit von 2014 bis 2020 ist zu Dreivierteln abgearbeitet.“ Auf das Gerangel der Fraktionen will die PWU auch künftig zurückhaltend reagieren. „Wir sind nicht für laute Töne bekannt“, stellte Prieler fest, „unsere Stärke ist die Darlegung von Argumenten.“ Ziel sei, „vernünftig mit allen zusammenzuarbeiten“.

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Feststadl: „Wahlversprechen sind dafür da, umgesetzt zu werden.“

Ein Punkt im PWU-Wahlprogramm war der Feststadl. Auch dieses Vorhaben ist mit der Auftragsvergabe seit Anfang Mai in der Realisierungsphase. „Dass CSU und SPD daraus einen Vorwurf machen, dass wir unser Wahlversprechen umsetzen,“ verwundert Prieler, dafür seien Punkte in einem Wahlprogramm ja schließlich da.

Gerade ihr starker Zusammenhalt hatte die Freien Wähler 2014 zum Sieg getragen. Darauf setzt die PWU auch diesmal: Der Wahlkampf sei alles andere als eine „gemahde Wiesn“, sagte Prieler, „da sind wir nicht überheblich. Jeder einzelne von uns wird in den nächsten Monaten benötigt.“  

Amtsinhaber Andreas Kemmelmeyer ist der erste, der sich um eine Bürgermeister-Kandidatur bei der Kommunalwahl 2020 bewirbt, SPD und CSU haben bisher noch keinen Kandidaten für die Wahl 2020 benannt.

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