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Die Farbe Rot sticht beim SPD-Team heraus: Philipp Schwarz (MitteI) und seine Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 15. März 2020. 

Kommunalwahl 2020

SPD will Unterföhring in die Zukunft führen

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Unterföhring -  Mit der Nominierungsversammlung hat Philipp Schwarz als SPD-Bürgermeisterkandidat einen weiteren Schritt in Richtung Bürgermeisteramt gemacht. Der 38-Jährige hat jetzt sein Team für die Kommunalwahl 2020 vorgestellt.

Es sind nur gute 300 Meter vom Hackerbräu zum Rathaus, wo der junge Philipp Schwarz seinen Wunschberuf ausüben will.  Zwölf Frauen und zwölf Männer im Alter von 24 bis 66 Jahren unterstützen ihn und kandidieren am 15. März für den Gemeinderat. Ihr Slogan lautet „Unterföhring weiterdenken“.

„Unsere Liste ist ein Angebot an die Unterföhringer, ihren Gemeinderat mit engagierten und tatkräftigen Persönlichkeiten zu besetzen“, sagte der Frontmann der SPD: „Es handelt es sich um Bürgerinnen und Bürger ohne Eigeninteressen. Das Interesse gilt nur unserer Heimat.“ Viele Berufe und Altersgruppen sind vertreten und Schwarz sieht viele Talente für die Kommunalpolitik: „Jeden einzelnen Kandidaten würde ich mir als Gemeinderat wünschen.“

Bei der Vorstellung wurde deutlich, wie viel Hoffnung das SPD-Team in Philipp Schwarz setzt: Der Marketing-Manger, der gerade Vater einer kleinen Tochter geworden ist, gilt als offen, nah am täglichen Leben, gut ausgebildet und für jeden ansprechbar. Er selbst kann sich gut vorstellen, in die Fußstapfen seines Vaters Franz Schwarz zu treten, der zwölf Jahre (2002 bis 2014) Bürgermeister in Unterföhring war. „Als Bürgermeister gilt für mich, möglichst breite Mehrheiten zu schmieden und fraktionsübergreifend zu denken. Ich will als Bürgermeister Moderator und auch Umsetzer werden, mit dem Ziel die bestmögliche Lösung zu erarbeiten.“ Philipp Schwarz sitzt – als Jüngster der SPD-Fraktion – seit 2014 im Gemeinderat und führt die Fraktion seit 2017 an.

„Alle wünschen sich mehr Miteinander unter den Parteien.“

Als Leitplanken seiner Kandidatur kündigte er an, er wolle er bei allen Entscheidungen der Nachhaltigkeit Rechnung tragen und sich dafür einsetzen, dass die finanzielle Situation von Unterföhring langfristig besser im Blick behalten werde. „Alle wünschen sich mehr Miteinander unter den Parteien im Rathaus, und auch mit den Nachbargemeinden und der Landeshauptstadt“, dafür wolle er eintreten. „Ich will ein Bürgermeister sein, der vor Entscheidungen Konzepte erstellt und Bedarfe genauer prüft.“

Wie viele Sitze die SPD anstrebt, gab er nicht vor: „Wir halten solche Aussagen für anmaßend gegenüber dem Wählerwillen und auch nicht für respektvoll gegenüber den anderen Listen.“ Derzeit hat die SPD acht Sitze inne, ebenso wie die PWU, die mit Andreas Kemmelmeyer den Bürgermeister stellt. Fünf amtierende SPD-Gemeinderatsmitglieder treten wieder an und besetzen die ersten fünf Plätze auf der Liste: Neben Philipp Schwarz sind es Sabine Fister, Thomas Weingärtner, Jutta Schödl und Albert Krinberger. Männer und Frauen wechseln sich auf der Liste ab. Andreas Post, der seit 35 Jahren Mitglied des Gemeinderats ist, kandidiert nicht mehr. Auch Franz Klietsch und Irmgard Zankl treten nicht mehr an.

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Die Kandidaten der SPD Unterföhring:

1. Philipp Schwarz, 38, Marketing-Manager; 

2. Sabine Fister, 42, Verwaltungsangestellte; 

3. Thomas Weingärtner, 54, Steuerfachangestellter;

4. Jutta Schödl, 62, Bankkauffrau i. R.; 

5. Albert Kirnberger, 54, Betriebsingenieur;

6. Antonia Rehm, 24, Bankfachwirtin;

7.  Thomas Schmid, 53, selbst. Projektentwickler; 

8. Ingrid Rothenbacher-Zänker, 64, Fremdspra.-Korrespond.; 

9. Stefan Obermeier, 37, KFZ-Meister;

10. Elisabeth Rupprecht, 56, Soz.-Päd.;

11. Werner Hahn, 54, Kraftfahrer; 

12. Heide Veit, 65, Erzieherin i. R.;

13. Peter Hochholzer, 57, Groß- u. Außenhandelskfm.

14. Vera Mielke, 29, Erzieherin

15. Christian Skuballa, 59, IT-Support-Expert;

16. Susanne Kalwa, 64, freiberufl. Köchin;

17. Frank Kirchhoff, 54, selbst. Versicherungsmakler; 

18. Andrea Schmidlehner, 52, selbst. Kosmetikerin

19. Thorsten Tietjen, 40, Energiedatenmanager;

20. Heike Schmidmeir, 48, zahnmed. Verwalt.Assistentin; 

21. Rainer Pechtold, 54, Polizist;

22. Evi Ebner, 66, Köchin i. R.;

23. Tomislav Simundic, 38, Elektrotechniker; 

24. Beate Welnetz-Richter, 59, Führungskraft Passagierdienste; 

Ersatzkandidaten: Angela Ebert und Michael Mester

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