1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis
  4. Unterföhring

Manfred Axenbeck (CSU) kandidiert

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Manfred Axenbeck mit Betina Mäusel, CSU-Ortsvorsitzende und Zweite Bürgermeisterin. © CSU Unterföhring

Nun hat also auch die Unterföhringer CSU ihren Kandidaten: Manfred Axenbeck geht ins Rennen ums Bürgermeisteramt.

Unterföhring – Jetzt ist es Gewissheit: Die Unterföhringer CSU hat Manfred Axenbeck als Bürgermeisterkandidat nominiert. Bei der nicht-öffentlichen Aufstellungsversammlung im Gasthof zum Hackerbräu wurde der 54-Jährige ohne Gegenkandidat und ohne Gegenstimme ins Rennen geschickt.

Seit 1989 ist der selbständige Schreinermeister Mitglied im Gemeinderat Unterföhring, er gehörte der UDG und der PWU an, bevor er 2013 zur CSU wechselte. Seit der Kommunalwahl 2014 führt er die Fraktion der CSU an. Neben Axenbeck will auch Johannes Mecke (Grüne) Amtsinhaber Andreas Kemmelmeyer (PWU) den Posten im Rathaus streitig machen, der sich am 15. März 2020 um eine Wiederwahl bewirbt.

Dass der Schreinermeister Manfred Axenbeck ins Rennen gehen würde, zeichnete sich seit einiger Zeit ab. Der meinungsstarke Sprecher der sechsköpfigen CSU-Fraktion, positioniert sich gerne mit klaren Worten, sei es beim Bau des Feststadls, beim Neubau des Gocklwirts oder beim Wohnungsbau in der Isarau.

Axenbeck ist verheiratet und hat zwei erwachsene  Söhne. Seit 30 Jahren führt er eine mittelständische Schreinerei mit inzwischen 30 Mitarbeitern.

An Ideen, was in Unterföhring besser laufen könnte, mangelt es ihm nicht. Eine Herausforderung ist für ihn die Frage, wie man künftig das Bevölkerungswachstums in der Gemeinde steuern könnte, ebenso wie die Wohnungsfrage, außerdem die Gewerbeentwicklung und die dauerhafte Sicherung einer qualitativen Kinderbetreuung in Zeiten stetigen Wandels, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Aber auch die Verkehrsfrage und die Suche nach Lösungen für den Individualverkehr in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sieht Axenbeck als wichtige Aufgaben. Einsetzen will er sich darüber hinaus für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Betina Mäusel, CSU-Ortsvorsitzende und Zweite Bürgermeisterin, hob Axenbecks fachliche Kompetenz hervor in Kombination mit „charakterlicher Standfestigkeit“. Es sei wichtig, einen Bürgermeister zu haben, „der klare Ansagen macht“.

Neben seinem Beruf und „dem Nebenjob als Politiker“ ist Axenbeck in zwölf Vereinen Mitglied. Er hat einige Ehrenämter inne, ist Feuerwehrmann und Revisor in mehreren Vereinen.

mm

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Auch interessant

Kommentare