Erweiterung für die Feuerwehr Unterföhring

Platz da für die Feuerwehr

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Unterföhring - Die Feuerwehr Unterföhring benötigt mehr Platz. Ihre acht Fahrzeuge können die Kameraden schon heute nicht mehr in der Fahrzeughalle unterbringen und müssen rangieren.

Die Zahl der Einwohner wächst, daher sieht der Gemeinderat 2019 den Baubeginn für einen Erweiterungsbau vor. Das Bestandsgebäude an der St.-Florian-Straße steht auf einem wertvollen Grundstück im Ortskern. Ein Erweiterungsbau sollte eigentlich auf dem Parkplatz gegenüber entstehen, das hatte der Gemeinderat schon 2013 einstimmig beschlossen. Allerdings führt die St.-Florian-Straße zwischen diesemNeubaugrundstück und dem Bestand hindurch, die Straße aber gehört zum Schulweg vieler Grundschüler. – Ein Sicherheitsrisiko sahen darin Bürgermeister und Planer und tüftelten mit der Feuerwehr an einer neuen Lösung. Die sieht eine Verschwenkung vor: Die St.-Florian-Straße wird am Feuerwehrgerätehaus vorbeigeführt, so dass ein kompakter Baukörper mit Innenhof ensteht. Dafür stimmte der Gemeinderat mit 21:3 Stimmen. Das Raumprogramm der Feuerwehr umfasst 5400 Quadratmeter: Der Neubau wird Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss haben. Größere Umkleiden, ein größerer Schulungsraum, eine neue Waschhalle, eine Werkstatt und weitere Dienstwohnungen sind vorgesehen, ebenso eine Tiefgarage mit 53 Stellplätzen, um das Grundstück auszunutzen. Die Planung wird in diesem Jahr weitergeführt. Die CSU gab den Planern mit, den Innenhof zu vergrößern und die zwei Tiefgarageneinfahrten zu verlegen. Gisela Fischer (Grüne) schlug vor, ein anderes Grundstück zu suchen: „Wir haben dem Standort damals zwar zugestimmt, es ist aber nicht das Optimum, nicht für die Nutzer und nicht für den Städtebau.“ Auch Edith Michal (PWU) meinte: „Das ist ortsplanerisch viel zu groß.“ Thomas Weingärtner (SPD) stellte fest: „Es ist eine erhebliche Nachverdichtung.“ Bauamtsleiter Lothar Kapfenberger gab zu: Das Raumprogramm sei „schwer auf dem Grundstück unterzubringen“. Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU), PWU und CSU hielten aber an dem Standort fest. Nach einer Sitzungsunterbrechung schloss sich die Mehrheit dem an. Dagegen stimmten die beiden Grünen und Edith Michal.

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