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Beim Auszählen am im Rathaus.

Starke Wahlbeteiligung 

Neuer Seniorenbeirat gewählt

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Der erste gewählte Unterföhringer Seniorenbeirat steht fest. Dem siebenköpfigen Gremium werden Wolfgang Schwaiger (436 Stimmen), Rita Koller-Goertz (433), Eva Ebner (400), Irmgard Geßner (344), Artur Lutz (333), Sylvia Heinzl (315) und Edna Weidmann (288) angehören. Nachrücker sind Reimund Hobohm (245 Stimmen) und Smiljana Reisinger (183).

Unterföhring– Unterföhringer ab dem 60. Lebensjahr konnten die Beiräte per Briefwahl bestimmen. Wahlberechtigt waren insgesamt 2107 Senioren. Innerhalb der Abgabefrist wurden bis zum vergangenen Montag 784 gültige Wahlbriefe bei der Gemeinde abgegeben. „Die Wahlbeteiligung ist sehr erfreulich mit über 37 Prozent Rücksendungen“, sagt Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU), „es freut mich, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und der Seniorenbeirat die Weichen dafür gestellt hat.“

Am Dienstag haben die Wahlhelfer die Stimmen ausgezählt. Die meisten Kreuzchen hat Wolfgang Schwaiger erhalten. Der 64-Jährige war Sachgebietsleiter beim Bayerischen Landeskriminalamt und engagiert sich unter anderem beim Förderverein Soziale Dienste, beim TSV sowie beim neu gegründeten ersten Schwimmverein Unterföhring. Die Kandidaten werden – vorbehaltlich der Annahme der Wahl – ihre dreijährige Amtszeit offiziell am 1. August antreten.

Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der Senioren und ist ein Bindeglied zum Gemeinderat, zur Gemeindeverwaltung, zu den Senioreneinrichtungen und Vereinen. Dreimal pro Jahr werden künftig die Bürger zu öffentlichen Sitzungen eingeladen.

2014 war der erste Seniorenbeirat in Unterföhring ins Leben gerufen worden. Unter Vorsitz von Edith Michal rief er unter anderem den Treff Uhu ins Leben. Im März hatte der Seniorenbeirat selbst vorgeschlagen, dass seine Mitglieder künftig direkt gewählt werden sollten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig eine neue Satzung.

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