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Notlandung auf einem Acker bei Unterföhring: Dem 57-jährigen Piloten aus Lohhof glückte die Landung.

Feuerwehr nahe des Feringasees im Einsatz

Motorschaden: Lohhofer (57) gelingt perfekte Notlandung am Feringasee

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Die zweite Notlandung bei München innerhalb weniger Stunden: Auf einem Acker bei Unterföhring endete am Freitag der Flug einer Kleinmaschine.

Unterföhring - Erst am Freitagmittag hatte eine Lufthansa-Maschine am Flughafen München notlanden müssen - wenige Stunden später wiederholte sich die Geschichte im Kleinformat. Und das nur wenige Kilometer südlich.

Die beiden Piloten hatten ein Riesenglück. Oder es saß mit dem 57-jährigen Piloten aus Lohhof ein echter Könner am Steuer. Weil der Motor in der Luft komplett ausgefallen war, musste ein zweisitziges Flugzeug am Freitagnachmittag auf einem Acker am Feringasee notlanden. Die beiden Piloten waren mit ihrem Reisesegelflugzeug vom Flugplatz in Oberschleißheim in Richtung des Alpenkamms gestartet.

Über Unterföhring stellte der 36-jährige Pilot aus Maitenbeth (Lkr. Mühldorf) Unregelmäßigkeiten am Öldruck des Motors fest. Wenig später fiel der Motor komplett aus. Weil es keine Thermik gab, konnten die Männer keinen geeigneten Flugplatz mehr erreichen und mussten eine Notlandung vorbereiten. 

Dafür übernahm der Kopilot das Steuer. Gegen 16.15 Uhr führte der 57-jährige Lohhofer, der über wesentlich mehr Flugerfahrung verfügt als sein Begleiter, eine erstklassige Notlandung durch. Östlich der Erlbachstraße in Unterföhring konnte er den Motorsegler ohne weitere Gefährdung auf einem Feld landen. Rund 100 Meter vor einer Hecke kam die Maschine zum Stehen, ohne sich auf dem unebenen Untergrund zu überschlagen oder vorne mit dem Propeller aufzusetzen. 

Lediglich das Fahrwerk des Flugzeugs wurde auf dem Ackerboden leicht beschädigt. Beide Piloten konnten den Segler mit einem großen Schrecken aber vollkommen unverletzt verlassen. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und meldet, dass die Maschine, eine Diamond DA-20 Katana, die dem Fliegerclub Mühldorf am Inn gehört, vor dem Start in einem einwandfreien technischen Zustand war. Das hatten die Piloten vor dem Start auch ordnungsgemäß überprüft.

 Die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring war mit 29 Einsatzkräften vor Ort. Kommandant Michael Spitzweg war erleichtert, dass die Landung so problemlos ablief. Die Feuerwehr musste nur etwas ausgelaufenen Kraftstoff aufnehmen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

vp/mm/icb

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