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350 Zuhörer kamen zum Konzert in der Glashalle des Bahnhofs.

Vor 350 Zuhörern

Pete York spielt Jazz am Bahnhof Unterföhring

Unterföhring – Charakterstarke Melodien und leidenschaftliche Rhythmen erlebten die Unterföhringer beim krönenden Abschluss der Konzertreihe „Jazz am S-Bahnhof“. Jazzlegende Pete York gab sich die Ehre. Mit seinen Bandkollegen Christoph „Boogiewolf“ Steinbach am Piano und Stephan Holstein am Saxophon und an der Klarinette spielte der englische Schlagzeuger ein grandioses Konzert.

Bereits der Auftakt war furios: York an den Drums und seine beiden Musiker stiegen mit den bekannten Hits wie „Drum Boogie“ oder „Boogie Woogie Jump“ in ihren Auftritt ein und sorgten so von Anfang an für eine aufgeheizte Stimmung in der Glashalle. Natürlich durfte auch der Nummer-Eins-Hit „Keep on Running“, mit dem Pete York in den 60ern zusammen mit der Spencer Davis Group zu Weltruhm gelang, nicht fehlen.

Mit seinen Schlagzeugsoli und Gesang begeisterte der leidenschaftliche Jazzmusiker York nach der Pause sein Publikum. Auch als er die ein- oder andere Anekdote aus seiner denkwürdigen Musikerlaufbahn erzählte, hatte er die gut 320 Zuhörer auf seiner Seite.

Steigende Zuschauerzahlen

„Ein außergewöhnliches Konzert“, sagt Florian Nagel vom Kulturamt Unterföhring. „Die Besucherzahlen sprechen für sich und zeigen, dass es sich bei unserer Veranstaltung inzwischen um eine sehr etablierte und erfolgreiche Reihe handelt.“ Dass die Musiker ebenfalls ihren Spaß hatten, zeigte sich am Ende des Konzertes: York stieg spontan von der Bühne und improvisierte eine Jazzsession auf dem Stahlträger - Saxophonist Holstein stieg sofort mit ein und die drei Jazzmusiker gaben als Zugabe vor der Bühne noch „Gimme some Lovin‘“ und „King of the Road“. Andrea Winter

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