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Durchschnittsalter 43 Jahre: Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (Mitte) ist stolz auf seine PWU-Kandida ten, die sich am 15. März zur Wahl für den neuen Gemeinderat stellen.  

PWU wählt Kemmelmyer einstimmig zum Spitzenkandidat

Anlauf nehmen für die zweite Amtszeit

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Andreas Kemmelmeyer will im März 2020 erneut Bürgermeister werden und weitere sechs Jahre  die Entwicklung in Unterföhring gestalten  Seine PWU soll stärkste Fraktion werden. Am Dienstag hat er sein Team  und seine Ziele vorgestellt. 

Unterföhring –  Alte Recken ziehen mit Andreas Kemmelmeyer in den Wahlkampf, aber auch junge Unterföhringer unterstützen „den Andi“, wie er im Hackerbräu freundschaftlich genannt wird. Einstimmig hat die Parteifreie Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) den 53-Jährigen am Dienstag zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt. Am 15. März will Kemmelmeyer den Chefsessel im Rathaus für eine zweite Amtszeit einnehmen. Mindestens zwei zusätzliche Sitze soll die PWU im Gemeinderat gewinnen: „Zehn plus x“, gibt Kemmelmeyer als Ziel aus. „Ich bin optimistisch.“

Engagiert für „den Andi“

Fast sechs Jahre ist der umtriebige Rathauschef jetzt im Amt. Seinen Erfolg misst er selbstbewusst an seinen Taten: „Fast alles, was wir uns 2014 in unserem Wahlprogramm vorgenommen haben, ist bereits realisiert, in Umsetzung oder in Planung.“

Die Liste ist lang, gut 15 Projekte zählt er auf, zum Beispiel den Schulcampus, die gerade eröffnete VHS-Musikschule, den Lärmschutz oder das sanierte Sportzentrum. „Nächste Woche werden wir beim Feststadl loslegen“, kündigt er an.

„Was wir geschafft haben, sucht seinesgleichen.“

„Es ist eine Legislaturperiode, wie es sie in der Geschichte Unterföhrings noch nicht gegeben hat“, sagt Fraktionssprecher Manuel Prieler. „Was wir geschaffen haben, sucht im ganzen Landkreis seinesgleichen“, stellt Dritter Bürgermeister Johann Zehetmair fest, „das höre ich von Bürgermeisterkollegen immer wieder, wenn ich Dich vertrete.“ Die Entwicklung solle nun behutsam fortgesetzt werden.

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Bürgermeister sei für ihn „ein Traumjob“, sagt der Spitzenkandidat: „Es geht aber nur mit einer guten Verwaltung und einem starken Team.“ Auf seine 24 Kandidaten für den Gemeinderat ist Kemmelmeyer „sehr stolz“.

Einen aussichtsreichen Listenplatz neun hat die junge Jugendbeirätin Klara Mörike (19) bekommen. Aber auch Stefan Zehetmair, Georg Denkinger, David Unterstein und Tobias Meindl sind junge Unterföhringer, die sich für die PWU engagieren.

Mit Teamgeist durch den Wahlkampf

Im Wahlkampf begleitet erneut Nico Bauer die PWU, und derselbe Teamgeist wie vor sechs Jahren soll die 138 Mitglieder beflügeln. „2020 bis 2026 werden wir die Unterföhringer genauso überzeugen können“, versprach Kemmelmeyer. Die nächsten großen Herausforderungen sieht er in der Abschaltung des Kohleblocks und im Bau bezahlbarer Wohnungen. Hier werde man sich auf versiegelte Flächen innerorts konzentrieren, „vorausgesetzt unser Wohnbauprogramm wird nicht wieder von einer Mehrheit im Gemeinderat gekippt.“ Er versprach: „Der Etzweg bleibt die rote Linie, östlich davon wird nicht gebaut, das ist die Spielwiese kommender Generationen.“

In Unterföhring hatte Kemmelmeyer im Mai seine Kandidatur als erster angekündigt. 2014 hatte erin der Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Thomas Weingärtner gewonnen.

Die Kandidaten auf der Gemeinderatsliste:

24 PWU-Kandidaten für den Gemeinderat: 

1: Andreas Kemmelmeyer (53), Bürgermeister; 2: Manuel Prieler (60), Projektleiter; 3: Simone Spratter (27), Bauingenieurin; 4: Johann Zehetmair (61), Landwirt; 5: Günter Peischl (51), Steinmetz, Sachverständiger; 6: Udo Guist (52), Elektroinstallateurmeister; 7: Gertrud Mörike (55), Theaterwissenschaftlerin; 8: Dr. Günther Ernstberger (65), Jurist, Kaufmann; 9: Klara Mörike (19), Studentin; 10: Andreas Huber (50), Konstrukteur; 11: Tobias Meindl (21), Informatik-Student; 12: Werner Grathwol (51), Informatiker; 13: Florian Slawik (41), IT-Projektleiter; 14: Brigitte Lechner (38), Hotellerie; 15: Stefan Zehetmair (24), Landwirtschaftsmeister; 16: Ralf Vietze (44), IT-Techniker; 17: Georg Denkinger (22), Elektriker; 18: David Unterstein (19), Anlagenmechaniker; 19: Bernhard Kaul (71), Pensionist; 20: Julia Mayr (47), Kinderpflegerin; 21: Elisabeth Forstner-Schweitzer (61), Kindergarten-Leiterin; 22: Florian Karsch (21), Kaufmann; 23: Ramona Schürf (27), Hotelfachfrau; 24: Helga Mader (61), Sachbearbeiterin; 25: Sylvia Hammes-Müller (51), Betriebswirtin.

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