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Einen Unverpackt-Laden wie hier in München soll es bald auch am S-Bahnhof in Unterföhring geben. Das Netzwerk „Zukunft UnterFAIRing“ will dafür eine Genossenschaft gründen. 

Genossenschaft geplant

Netzwerk sucht Mitstreiter für Unverpackt-Laden in Unterföhring

  • Günter Hiel
    vonGünter Hiel
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Das Nachhaltigkeits-Netzwerk „Zukunft UnterFAIRing“ will eine Genossenschaft gründen, um gemeinschaftlich einen Bio-Unverpackt-Laden mit regionalen Produkten in Unterföhring zu betreiben.

Unterföhring – Die Gruppe um Alexandra Grainer will nachhaltiger leben und die Zukunft „enkeltauglich“ gestalten. Sie suchen noch Mitstreiter und bieten am Mittwoch, 2. September, einen Informationsabend für Neugierige und Mitmacher an; um 19.30 Uhr am Unterföhringer S-Bahnhof. Denn dort steht ein Laden zur Vermietung, der aus Sicht von „Zukunft UnterFAIRing“ gut geeignet wäre für so einen Laden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@zukunft-unterfairing.de zur besseren Planbarkeit und um die Corona-Auflagen einhalten zu können, denn die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die aktuellen Hygiene-Regeln sind einzuhalten.

Die Idee zu einem Bio-Unverpackt-Laden hatte die Gruppe schon länger, und als Ende Juli die leer stehende Ladenfläche am Unterföhringer S-Bahnhof zur Miete ausgeschrieben wurde, hat sie die Gelegenheit als Anstoß genommen. Am Infoabend werden Referenten zu den Themen „Genossenschaft“ und „Gründung eines Unverpackt-Ladens“ referieren.

„Wir möchten gerne abfragen, was sich hier Wohnende, hier Arbeitende und der Umkreis vom Laden wünschen, wie sie ihn gerne nutzen würden“, erklären Alexandra Grainer und das Team von „Zukunft UnterFAIRing“. Gleichzeitig wollen sie dazu aufrufen, sich einzubringen mit Rat, Tat, finanziellem Einsatz: Mitglied werden, Anteil an einer Genossenschaft erwerben. Besonders hilfreich wären Mitglieder mit kaufmännischen und juristischen Erfahrungen sowie Erfahrungen mit Einzelhandel und Gastronomie, die den Laden mitentwickeln und weiter begleiten.

„Zukunft UnterFAIRing“ hat sich in einer Folge offener Treffen zu einem Nachhaltigkeits-Netzwerk entwickelt. Das Selbstverständnis der Gruppe: „Wir sensibilisieren, regen an und vernetzen zu einem nachhaltigeren Leben in Unterföhring.“ Das erste Angebot soll ein Repair-Café werden. Außerdem regt die Gruppe ein Mehrweg-System für take-away in ganz Unterföhring an, initiiert Kooperationen für Filmvorführungen zu nachhaltigen Themen und will den Einzelhandel im Ort für Plastikreduzierung und Ökologie sensibilisieren. Ab Oktober will „UnterFAIRing“ Hofflohmärkte organisieren und grundsätzlich als Netzwerk die Plattform bieten für „viele weitere ermutigende Projekte“.  

Kontakt: info@zukunft-unterfairing.de, www.zukunft-unterfairing.de

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