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Gemeinsamer Antrag von PWU und Grünen

Im Sportpark soll ein Hallenbad entstehen

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Unterföhring – Der Ruf nach einem Hallenbad in Unterföhring verhallt nicht. Mit einem neuen Antrag bringen PWU und Grüne das viel debattierte Hallenbad für die Unterföhringer wieder in die Diskussion: Nicht nur ein Lehrschwimmbecken für die Schulen und die Vereine, sondern ein richtiges Hallenbad soll im künftigen Sportpark an der Mitterfeldallee gebaut werden.

Entstehen soll dabei in dem 100 000 Quadratmeter großen Sportpark kein Spaß- oder Freizeitbad, sondern ein Hallenbad. PWU und Grüne fordern ein Lehrschwimmbecken mit sechs Bahnen, einen Sprungturm mit drei Metern Höhe, ein Nichtschwimmerbecken, eine Wasserrutsche und einen Saunabereich anstelle der bisher im Sportpark geplanten Vereinssauna.

Im September beschloss der Gemeinderat in einer Sondersitzung zum Sportpark auf Antrag der Grünen, das Lehrschwimmbecken vom Schulcampus in den künftigen Sportpark zu verlegen. Aufgrund dieser neu geschaffenen Beschlussbasis biete sich die „einmalige“ Chance, der gesamten Bevölkerung das Angebot zum Schwimmen in Unterföhring zu bieten, begründen Manuel Prieler (PWU) und Johannes Mecke (Grüne) ihren gemeinsamen Antrag. Ein Hallenbad am Ort sei für alle – Schüler, Vereine und Öffentlichkeit – ein wertvolles Angebot und steigere auch für die Mitarbeiter der Betriebe die Arbeitsplatzattraktivität.

Mecke und Prieler untermauern ihren Antrag mit einer Forsa-Studie aus dem Jahre 2010, nach der jedes zweite zehnjährige Kind, das die Grundschule verlässt, nicht sicher schwimmen könne. Auch eine Emnid-Studie ziehen sie heran: 33,9 Prozent der Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können schlecht oder gar nicht schwimmen. Zwar sei ein Hallenbad in der Regel ein Zuschussgeschäft für eine Gemeinde. Das Defizitrisiko werde aber erheblich minimiert, weil das Hallenbad mit Fernwärme der Geovol versorgt werden könne.

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