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Auch den Heimstettener Sportpark haben die Unterföhringer besucht, um aus den Erfahrungen anderer Gemeinde für ihr eigenes Projekt zu lernen.

Unterföhringer Gemeinderat beschließt Rahmenplanung

Lange Wunschliste für den Sportpark

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Auf 100 000 Quadratmetern soll eine langfristige Lösung für den Sport in Unterföhring entstehen, direkt gegenüber vom neuen Schulcampus.

Einstimmig hat der Gemeinderat Unterföhring die Rahmenplanung für den neuen Sportpark an der Mitterfeldallee beschlossen. Hier werden die bisherigen Sportplätze konzentriert, die Freiflächen an der Bergstraße und am Etzweg werden aufgelöst, die am Dammweg bleiben.

Vereine, Freizeitsportler, Gymnasiasten und die Öffentlichkeit dürfen sich auf eine Vielzahl von Trainingsplätzen und Sportgeräte freuen. 

Dazu kommt ein neues Schwimmbad, das zunächst als Lehrschwimmbecken in die Planung aufgenommen wurde. Wie groß es sein soll, ob es öffentlich zugänglich wird und die Gemeinde am Ende doch das von der PWU geforderte Hallenbad baut, all das wird der Gemeinderat wohl noch diskutieren. „Es sollen möglichst große Synergieeffekte zwischen Schul- und Vereinssport entstehen“, sagte Architektin Susanne Bauer vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum. 

Regionalligatauglicher Fußballplatz

Um aus den Erfahrungen anderer Gemeinden zu lernen, hatte sie eine Besichtigungsfahrt zu den Sportanlagen in Haar, Heimstetten, Hallbergmoos und Neuried für Gemeinderatsmitglieder und Vereinsvertreter organisiert. Zuvor hatte die Gemeinde alle 59 Vereine nach ihren Wünschen befragt, 13 antworteten. Die FCU-Fußballer erhalten einen regionalligatauglichen Hauptplatz mit Tribüne und weitere Groß- und Kleinfelder, für den TSV und den Schulsport entstehen Leichtathletikanlagen. Der Rugbyclub darf sich auf ein Rugbyfeld freuen, die Stockschützen auf sechs überdachte Bahnen. Zudem sollen die Planer, die sich nun EU-weit bewerben können, ein Haus der Vereine mit Gastronomie, Mehrzweckplätze, Beachvolleyball und einen Abenteuerspielplatz, Umkleiden und Lagerräume unterbringen. Aufgegriffen werden auch Ideen aus Michael Lashers Multiaktiv-Sportplatz. 

"Ob wir das alles unterbringen?"

Nur Franz Solfrank (CSU) hat Zweifel, „ob, wir das alles unterbringen“. Albert Kirnberger (SPD) warnte vor den Nachfolgekosten. Eine Grobschätzung folge als nächstes, sagte Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU). Manuel Prieler (PWU) ärgerten die Bedenken: „Wir müssen keine Vereinsbefragung und Besichtigungsfahrt machen, wenn wir dann wieder alles rausstreichen. Dann stehe ich auf und gehe!“ 

Informationsveranstaltung zum Sportpark

Die Pläne werden am Donnerstag, 6. Oktober, um 18 Uhr  im Rathaus vorgestellt.

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