Bei der Verleihung der Georg-von-Vollmar-Medaille: Gisela Groth (Mitte) mit (v.l.) Albert Kirnberger, Natascha Kohnen, Johanna Rumschöttel und Peter Paul Gantzer. Foto: agm/Archiv

Trauer um eine Künstlerin und feine Diplomatin

Unterföhring - Die Trauer ist groß in Unterföhring um die am Sonntag verstorbene Gisela Groth, ehemalige Zweite Bürgermeisterin. Die SPD-Politikerin war, wie der drei Wochen vor ihr verstorbene ehemalige Zweite Bürgermeister Lorenz Spitzweg, auch über Parteigrenzen hinweg anerkannt und beliebt.

„Ich bin unentwegt traurig“, sagt SPD-Landtagsabgeordnter Peter Paul Gantzer aus Haar: „Sie war eine echte, gute Freundin für mich. Von Anfang an hat sie mich in meinem politischen Engagement seit 35 Jahren immer begleitet.“ Gisela Groth sei nicht nur fachlich sehr kompetent gewesen und habe für ihr Engagement in der Gewerkschaft der Künste im Jahr 2000 die Auszeichnung „München leuchtet“ erhalten. Die Trägerin der ehrenvollen Georg-von-Vollmar-Medaille sei vor allem eine „Seele von Frau“ gewesen. „Ich werde sie sehr vermissen!“

„Tief betroffen“ reagierte auch die CSU-Ortsverbandsvorsitzende Rita Koller-Goertz: „Ich habe Frau Groth sehr geschätzt. Sie war ein Mensch, der über die Parteigrenzen schaute. Wir haben immer gute Gespräche geführt. Sie war eine warmherzige, liebenswerte Person, eine Persönlichkeit, die noch wirkliche Ideale hatte, wie man es leider heute immer seltener findet.“

Trauerfeier

Die Trauerfeier für Gisela Groth findet voraussichtlich am Montag, 3. Juni, am Parkfriedhof in Unterföhring statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Viele weitere Reaktionen: Am Dienstag im Münchner Merkur, Ausgabe München-Land Nord.

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