FC Unterföhring triumphiert bei Ottobrunner Turnier

- Ottobrunn - Die Siegprämie in Höhe von 500 Euro beim Hallenfußballturnier des TSV Ottobrunn um den Wanderpokal der Familie Apfelbeck strich heuer der FC Unterföhring ein. Der derzeitige Tabellenvierte der Bezirksoberliga setzte sich nach einem zunächst torlosen Endspiel gegen den FC 04 Ingolstadt schließlich im Achtmeterschießen mit 4:1 Toren durch. Nach dem souveränen Gruppensieg in der Vorrunde hatten die Unterföhringer im Halbfinale Gastgeber Ottobrunn 3:1 ausgeschaltet. Die Ottobrunner wiederum feierten im Spiel um Platz drei mit 4:0 über den SV Zamdorf einen durchaus bejubelten Erfolg. "das war unsere beste Platzierung seit Jahren beim eigenen Turnier", freute sich Herbert Göbel, der Technische Leiter des TSV. "Wir sind zufrieden." Für den Bezirksoberligisten sei es nach oben ziemlich eng gewesen, "aber es standen schon die beiden besten Mannschaften im Finale".<BR>

Erfreut zeigte sich Göbel auch über den reibungslosen Verlauf des Turniers. "Alles ging äußerst fair über die Bühne, es gab keinen einzigen Feldverweis." Zwölf freiwillige Helfer des TSV kümmerten sich zudem darum, dass in puncto Hunger und Durst niemand darben musste.<P>Ärgerlich blickte derweil der Sportdirektor des FC Unterbiberg, Georg Simbeck, drein. Grund: Seine Bezirksliga-Kicker kamen über Platz acht unter den zwölf Mannschaften nicht hinaus, verloren das Spiel um Rang sieben im Achtmeterschießen 2:4 gegen den FC Ismaning. "Ich war nicht besonders angetan von unserer Leistung", monierte Simbeck. "Mit einem anderen Auftreten hätten wir mehr erreichen können. Vor allem, wenn ich das Niveau insgesamt betrachte." Das blieb nämlich unter dem der vergangenen Jahre zurück: Ismaning bot statt der Bayernliga-Mannschaft nur die Reserve auf, Jahn Regensburg II enttäuschte mit einer Mixtur aus Kreisklasse und A-Jugend. Auch Göbel bezeichnete den dürftigen Auftritt der Regensburger als "ein bisschen enttäuschend". Das galt auch für den FC Deisenhofen mit seinem letzten Platz. Martin Becker<P>

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