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Die Künstler vor dem Altar in St. Valentin Unterföhring.

In St. Valentin

Unterföhringer Advent

Unterföhring – Veranstaltet vom örtlichen Männergesangverein unter der Leitung von Rainer Wiedemann, hat der Unterföhringer Advent rund 150 Bürger in die barocke Kirche St. Valentin gelockt.

Mit dabei waren auch heuer wieder die „Montagsmusi“ Unterföhring mit ihren Bläsern sowie der Männergesangverein mit einem stattlichen Chor. Wie schon im vergangenen Jahr erfreuten auch heuer die „Murnauer Geigenmusi“ und die Solistin Edeltraut Lieb an der Harfe das Publikum mit einem Gastauftritt. 

In der prächtigen Barockkirche St. Valentin vermochte die festliche Musik auch bei eher frühlingshaften Außentemperaturen eine wunderbare Weihnachtsstimmung zu erzeugen. Da tat auch die Auswahl der Stücke sicher ihr Übriges. Ob der „festliche Aufzug“ der Montagsmusi, die darüber hinaus auch „In die Berg bin i gern“ und „Schlaf, mein Kind“ im Repertoire hatten, oder der Männergesangserein, der mit adventlichen Stücken wie „Ein Kind ist uns geboren“ und „Jubilate, Amen“ begeisterte, die Zuhörer lauschten andächtig. Dazu die zarte Streichmusik der „Murnauer Geigenmusi“, die mit „Pastorella aus Südtirol“, „Woiferlboarisch“ und „Hoisanachbarn“ aufwartete, sowie die Harfenklänge von Edeltraut Lieb, die „Aria“ und „A staads Stückl“ zupfte, machten den Unterföhringer Advent zu einem wahren Klangerlebnis. Groß war die Freude der regelmäßigen Adventsbesucher darüber, dass Turmschreiber Josef Steidle mit seinen 87 Jahren auch heuer besinnliche, humorige und nachdenkliche Texte vortrug. „’S Christkindl is kemma“ erzählt von der liebevollen Erinnerung an das Schaukelpferd: „Noch heit seh i des Schaukelpferd stehn…noch nia war des Weihnachtsfest so schee.“ Das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss. Beim Unterföhringer Advent ist das der gemeinsam gesungene „Andachtsjodler“. Zusammen mit dem Männergesangverein sangen die Zuhörer diesen wunderbaren Jodler. Spätestens dann konnte es wohl jeder spüren: Bald ist Weihnachten. Zu Recht dankte Pfarrer Markus Brunner am Ende für das „Geschenk an unser Herz. Ein Geschenk, dass man nicht für Geld kaufen kann“.Jutta Oesmann

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