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Geldsegen: Vereinssprecher Stefan Ganser (r.) und Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (l.) mit (hinten v.l.) Zuheir Darwisch, Erwin Breitenwieser, Manfred Unterstein, Verena Hornè, Cornelia Kurth, Werner Herold, Martina Schweiger; (vorne v.l.) Kemmelmeyer, Gerti Mörike, Susanne Vazzoler, Martina Mages, Susanne Skuballa, Dagmar Hoffmann, Julia Viskorf.

Erlös vom Christkindlmarkt

Unterföhringer Vereine spenden 35.000 Euro für soziale Zwecke

Unterföhring – Die Unterföhringer Vereinsfamilie spendet Menschen in Not 35 000 Euro. Das ist der Erlös vom 32. Christkindlmarkt – und ein neuer Rekord, wie die Abrechnung aller 22 teilnehmenden Vereine und Organisationen ergeben hat.

Im Vorjahr waren es 30 000 Euro. „Die Gesamtsumme aller Spenden der 32 Märkte seit 1983 beträgt numehr 445 000 Euro“, meldet Marktleiter Stefan Ganser stolz.

Traditionell wird der Unterföhringer Markt von 22 Vereinen und Organisationen betrieben, die ihren gesamten Erlös für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen. 

Stefan Ganser lobte alle Mitwirkenden, die diesen Betrag in nur einem Wochenende von Freitag bis Sonntag erwirtschaftet haben. Er führte den Erfolg auf das Engagement der Standbetreiber zurück, die eine Vielzahl von Basteleien, Speisen und Getränken in ihren geschmückten Buden angeboten haben. Viele Besucher strömten zum Markt, am Ende war alles verkauft, auch die Waren aus den Partnergemeinden Kamsdorf und Tarcento. 

Die Marktteilnehmer haben sich darauf geeinigt, der Nachbarschaftshilfe und Arbeiterwohlfahrt Unterföhring je 7000 Euros zu spenden. Weitere Spenden erhalten:

- Förderverein Kinder und Jugend: 2500 Euro;

-  Förderverein Soziale Dienste: 1000 Euro;

 - „Jona Viskorf Stiftung“ für palliative Pflege krebskranker Kinder und „Förderverein krebskranke Kinder Tübingen“: je 2500 Euro;

- M.S. Gruppe Unterföhring: 1000 Euro;

- Christopherus-Hospizkreis: 2000 Euro;

- Helferkreis Flüchtlinge in Unterföhring: 2000 Euro;

- Verein für Kehlkopflose: 1000 Euro;

- Obdachlosenheim St. Bonifaz: 500 Euro;

- Flüchtlingsinitiative „Baum der Hoffnung“: 2000 Euro.

- NAVIS-Nepalhilfe: 1000 Euro, auf Wunsch von Kindern der Jugendfreizeitstätte und der Kinderfarm.

Da die Situation für Flüchtlinge und Asylbewerber in Unterföhring derzeit nicht absehbar ist, wurde ein Betrag von 3000 Euro auf dem Konto zurückbehalten. „Eine sehr ausgewogene Verteilung dieses außergewöhnlich hohen Betrages“, sagt Marktleiter Stefan Ganser. 

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