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Florian Riegel platzt langsam der Geduldsfaden.

Straßenausbau

Riegel kritisiert „sture Haltung“

Unterhaching - Der Ausbau der Andresenstraße in Unterhaching mit 80-prozentiger Kostenabwälzung auf die Anwohner ist beschlossene Sache, doch das Grummeln hält an.

Ist der erzielte Kompromiss überhaupt einer? Ist er ausreichend fair? Daran scheiden sich auch nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats die Geister. Analyse der Bodenschadstoffe in Zehn-Zentimeter-Schichten, Streckung der Rechnungen für die Anwohner (bis zu 41 000 Euro) auf drei Jahre, Kostenübernahme der Gemeinde für ein 194 Quadratmeter großes Teilstück: Damit war Anwohner-Sprecher Andreas Pfichner „partiell zufrieden“, hatte aber moniert, dass der Gemeinderat schon um Zuge von Gasleitungsbau erneuerte Teilstücke nicht berücksichtigt habe. Bei Facebook äußerte sich dazu der CSU-Fraktionsvorsitzende Florian Riegel in sehr scharfem Ton: „Für das mediale Nachtreten einiger Anlieger der Andresenstraße fehlt mir jedwedes Verständnis!“ So könne man auch „seine letzten Fürsprecher verlieren“. Nach Riegels Ansicht sei „wohl nie zuvor“ eine Kommune „derart viele Kompromisse eingegangen wie im Falle der Andresenstraße“. Dass die Anwohner dies nicht würdigen würden, bezeichnet Riegel als „sture Haltung, und die mache ihn „gelinde gesagt fassungslos“ (mehr dazu am Mittwoch in der Print-Ausgabe). (mbe)

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