Die ersten Schritte aufs gesellschaftliche Parkett. Wegen des Frauenüberschusses organisiert Elisabeth Deindörfer bei der Bundeswehruniversität Neubiberg sieben Tänzer. Foto: Robert Brouczek

Junge Offiziere retten den Debütantenball

Unterhaching - Gala-Uniformen und Silberkronen im Haar: Die Besucher der Hachinga Halle erlebten glamouröse Unterhaltung. Der achte Debütantinnen-Ball bescherte Organisatorin Elisabeth Deindörfer einen ausgebuchten Festsaal mit zahlreichen jungen Tänzerinnen im weißen Brautkleid.

Seit Ende November haben die 17 Debütanten-Paare mit der Tanzsportabteilung des TSV Unterhachings für den Ball trainiert. Und seit August waren die Karten für die Veranstaltung raus, sagte Elisabeth Deindörfer. Nur ein Problem plagte die Organisatorin im Vorfeld: „Aufgrund des Frauenüberschuss mussten wir männliche Tanzpartner motivieren.“ Ein Kontakt zur Bundeswehruniversität Neubiberg brachte die Lösung. Sieben Männer erklärten sich bereit, die Debütantinnen auf dem Parkett zu begleiten.

Zu ihnen gehörte auch Fabian Nanassy (24). Der Leutnant der Luftwaffe ist schon lange tanzbegeistert. 2012 besuchte er den Kaiserball und entdeckte seine Leidenschaft für Walzer, Foxtrott und Co. Für den Informatik-Studenten und angehenden Kampfjet-Piloten bedeutet die Bewegung auf dem Tanzparkett auch einen willkommenen Ausgleich zum harten Studienalltag. „Wir haben dreimal die Woche trainiert und hatten einfach nur Spaß.“

Kein Wunder: An seiner Seite brillierte die 16-jährige Patricia Lechermann in einem weißen Brautkleid und mit raffinierter Hochsteckfrisur. Für die groß gewachsene Auszubildende war es ein gelungenes Debüt.

Die ganze Geschichte: Am Montag im Münchner Merkur. Ausgabe München-Land Süd.

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