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Fitness: So sehen Calisthenics-Spielgeräte aus.

Freizeitsport

Mit simplen Mitteln zur Perfektion

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Zwei Vokabeln aus dem Griechischen, „kalos (schön) und „sthenos“ (Kraft), ergeben, zum Anglizismus kombiniert, den Begriff „Calisthenics“. Ein Trend, der nach Unterhaching schwappt.

Unterhaching – Calisthenics? „Ich wusste am Anfang gar nicht, wie man das richtig ausspricht“, sagt Rathaus-Chef Wolfgang Panzer. Er greift aber einen schriftlichen Antrag aus der Bürgerversammlung auf, diese „Crossfitgeräte“, wie Panzer sie lieber nennt, zu installieren.

Letztlich geht es bei Calisthenics um Fitnesstraining mit dem eigenen Körpergewicht als Alternative zu den Kraftmaschinen in Studios. Bekannt geworden ist das „Bodyweight-Training“, wie viele es nennen, durch Bücher von Experten wie dem US-Elitesoldaten-Ausbilder Mark Laureen („Fit ohne Geräte“) oder dem Amerikaner Paul Wade („Trainieren wie im Knast“), der 19 Lebensjahre in Gefängnissen verbrachte. Und sich eine perfekte Muskulatur antrainierte – mit simplen Hilfsmitteln.

Barren, Reck, Klimmzugstange, Affenschaukel, Klettertau: Viel mehr braucht es nicht – für den nötigen Widerstand bei den Übungen sorgt das eigene Körpergewicht. „So etwas lässt sich gut in der freien Natur abbilden“, sagt Simon Hötzl, Pressesprecher der Gemeinde. Als Standort käme das Areal am Westende des Landschaftsparks in Betracht, wo sich beim Hachinger Bach schon ein Seniorenspielplatz befindet. Zwischen 27 000 und 35 000 Euro werde die Anlage kosten, schätzt Hötzl. Inklusive Info-Tafeln, um die Übungen genau zu erklären. Sofern die kommunalpolitischen Gremien zustimmen, soll das Freiluft-Fitnessstudio noch vor dem Winter erreichtet werden.

Weitere Infos

sind auf der Seite www.calisthenics-parks.com bestehende Anlagen ausgelistet, unter anderem in der Messestadt Riem oder am Korbinianplatz in München. Übungen unter www.calisthenics-workout.de.

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