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Nachschub vor allem von Atemschutzmasken und Schutzkleidung gibt es für den Landkreis München. 

Entspannung in den kommenden zwei Wochen

Gute Nachrichten: Mehr Schutzausrüstung im Kampf gegen die Corona-Epidemie

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Einen Hauch Frühlingsstimmung verströmten Landrat Christoph Göbel (CSU) und Gesundheitsamtschef Gerhard Schmid am Mittwoch, als sie den aktuellen Stand zum Kampf gegen das Coronavirus im Landkreis mitteilten.

Landkreis – Bei der Schutzkleidung, besonders bei den Atemschutzmasken zeichne sich mehr Nachschub durch den Freistaat ab, so Göbel. Und damit eine Entspannung in den kommenden zwei Wochen.

Darauf verlassen wolle sich der Landkreis aber nicht und habe eigene Bestellungen über rund 620 000 Stück getätigt. Dazu kommen 34 000 Schutzhandschuhe, 3600 Anzüge sowie 2500 „Face Shields“ aus Plexiglas eines Unterhachinger Unternehmens, mit denen möglichst bald medizinisches Personal ausgerüstet werden solle. Schwierigkeiten mache der Nachschub an Desinfektionsmittel. „Es gilt jetzt alles, was seriös ist, zu nutzen“, sagte Göbel über die Angebotslage. Ausrüstung werde noch viel mehr gebraucht.

Coronavirus: 77 Menschen in sieben Seniorenheimen infiziert

Mittlerweile meldeten sieben Seniorenheime im Landkreis Infektionen in der Bewohnerschaft, insgesamt 77 zählt das Landratsamt dort. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus seien bis Mittwochmittag seit dem 5. April keine weiteren bestätigt worden.

Das sind die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen im Landkreis München, Stand 8. April, 12 Uhr.

In mehreren Testzentren „in allen Himmelsrichtungen“ des Landkreises, so Göbel, laufen derweil die Vorbereitungen für angegliederte Räumlichkeiten, die Ärzten bald nach Ostern die Möglichkeit geben sollen, Corona- oder Verdachtspatienten zu untersuchen, ohne einen Praxisbesuch zu riskieren.

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Ausdrücklich Danke sagte der Landrat den Ehrenamtlichen und Nachbarschaftshilfen: „Wir sind jetzt mehr denn je auf Sie angewiesen.“ Er bedauere, dass erste Sondierungen, die sich mit dem Ausfall häuslicher Pflegedienste beschäftigten, dort für Irritationen sorgten (wir berichteten in der gestrigen Ausgabe). Ihm gehe es um Transparenz, so Göbel. „Sollte sich das konkretisieren, was wir uns nicht wünschen, würden wir uns natürlich abstimmen.“ 

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