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Erstmals Ziel eines Einbruchs sei der Elektromarkt am Grünwalder Weg geworden, erzählt einer der Filialleiter.

Beute im Wert von 50 000 Euro  

Einbrecher fräsen sich in Elektromarkt

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Durch ein aufgeschweißtes Loch in der Rückwand sind Einbrecher in den „Expert-Techno-Markt“ in Unterhaching eingestiegen. Ihre Beute: Handys und Laptops im Wert von 50 000 Euro. Die Tätern wussten offenbar genau, wie sie in den Laden kommen.

Schwachstelle: An einem bestimmten Abschnitt der Rückwand sind die Täter eingestiegen.

Unterhaching – Eines ist klar: Die Täter kannten sich in dem Elektromarkt am Grünwalder Weg verdammt gut aus. „Die haben quasi die einzige Schwachstelle genutzt, die es hier im Laden gegeben hat“, sagt der stellvertretende Filialleiter, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, am Montag nach dem Einbruch. Eben jene Schwachstelle ist ein kurzer Abschnitt auf der Rückseite des Gebäudes. Überwachungskameras gibt es hier keine. Und so konnten die Täter am vergangenen Samstag gegen 2.30 Uhr ungestört erst die Wellblech-Hauswand abschrauben und sich anschließend durch die dahinterliegende Metall-Verkleidung fräsen. Herauskamen sie so genau an dem Teil der Laden-Rückwand, an der im Inneren keine Regale oder weiteren Verkleidungen angebracht sind. Lediglich ein schwerer, zweitüriger Kühlschrank versperrte den Weg. Sie warfen ihn einfach um.

Dann ging alles ganz schnell. Innerhalb von drei Minuten, so sagt der stellvertretende Filialleiter, durchkämmten die Täter den Laden, zertrümmerten Glasvitrinen und verstauten insgesamt 141 Smartphones der Marken Apple und Samsung sowie 28 Laptops in ihren mitgebrachten Taschen. Anschließend flüchteten sie durch das etwa zwei Meter breite Loch. Bis die Polizei am Markt eintraf, waren die vermummten Täter bereits verschwunden.

Was die beiden Einbrecher nicht wussten: Als sie den Laden betraten, lösten sie den Alarm und die interne Videoüberwachung aus. Der gesamte Einbruch liegt der Polizei somit auf Band vor – samt detaillierter Täterbeschreibung (siehe unten).

Dass die Einbrecher geschnappt werden, glaubt der stellvertretende Filialleiter aber nicht: „Ich fürchte, dass es dazu nicht kommt. Die sind mit der Beute schon längst im Ausland.“ Er selbst war direkt nach dem Einbruch im Laden. Zunächst ging er noch von einem Fehlalarm aus. Dann wiesen ihn die Polizeibeamten auf das „Riesenloch“. Nicht einmal er habe von der Schwachstelle gewusst. Damit sich diese niemand mehr zu Nutzen macht, kümmert sich derzeit eine Metallbaufirma darum, dass die Rückwand auf voller Länger einbruchssicher ist.

Fahndungsaufruf:

Täter 1: Männlich, kräftige Figur; bekleidet mit dunkler Jogginghose, glänzende Jacke mit beigen Absetzungen im Brustbereich, schwarze Turnschuhe mit weißer Fußspitze.

Täter 2:Männlich, athletische Figur; bekleidet mit dunkler Jogginghose mit Streifen und Sternen, graues Kapuzenshirt, schwarze Turnschuhe.

Hinweise an: Tel. 089/2910-0.

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