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Der neue Schriftzug prangt schon seit einigen Wochen an der Sportarena in Unterhaching.

Neuer Sponsor

Energieschub für den TSV Unterhaching

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Seit einigen Wochen schon prangt der Namenszug Bayernwerk Sportarena in großen blauen Lettern auf der Halle am Utzweg. Nun wurde die neue Partnerschaft der Gemeinde Unterhaching und des Energienetzbetreibers auch offiziell vorgestellt.

Unterhaching – Keine Frage: Die Erfolge der Unterhachinger Volleyballer, die viermal den Deutschen Pokal holten, sind trotz des Bundesliga-Rückzugs im Jahr 2014 bis heute im Gedächtnis geblieben. Und mit ihnen der Name des damaligen Hauptsponsors, der jahrelang nicht nur auf den Trikots der Mannschaft, sondern eben auch auf der Spielstätte zu lesen war. „Im Volksmund hieß es lange immer noch Generali Sportarena“, erzählte Bürgermeister Wolfgang Panzer beim Präsentationstermin an Ort und Stelle. Das dürfte sich nun aber schnell ändern, denn aus dem zwischenzeitlich offiziell schlicht Sporthalle am Utzweg genannten Gebäude wurde nun die Bayernwerk Sportarena. „Wir wollten uns als Energieversorger der Region hier auch gesellschaftlich engagieren. In dieser Super-Dreifachturnhalle wird viel für Jugend getan“, begründete Ursula Jekelius, wieso das Unternehmen die Rolle des Hallenpaten übernahm. Die Regionalleiterin Oberbayern der Bayernwerk AG betonte, dass speziell der Jugend- und Breitensport gefördert werden solle.

Mit welchen Summen, darüber schwiegen sich alle Beteiligten übrigens aus. Der Vertrag gilt zunächst für drei Jahre. Eine Verlängerung sei durchaus möglich. „Kurz vor Ablauf der Zeit werden wir uns nochmal hinsetzen“, so Panzer. Doch auch, wenn der Vertragstext aus Generali-Zeiten praktisch eins-zu-eins übernommen werden konnte, wie Panzer erklärte, unterscheidet sich das Bayernwerk-Engagement doch deutlich von dem des Versicherungskonzerns: Denn als direkter Sponsor der Volleyballer des TSV Unterhaching, die als Drittliga-Spitzenreiter mittlerweile schon wieder auf dem Sprung in die Zweitklassigkeit stehen, tritt das Energieunternehmen ausdrücklich nicht auf. Trotzdem werden Hachings Männer als Aushängeschild des Vereins indirekt von dem Deal profitieren, indem Gelder, die bislang für die Nachwuchsarbeit gebunden waren, für den Leistungssport frei werden. „Wir sind sehr froh, dass Bayernwerk eingestiegen ist und uns auf dem Weg nach oben begleitet“, sagt TSV-Geschäftsführer und Ex-Bundesliga-Coach Mihai Paduretu. „Ich habe schon einige Mails und Telefonanrufe erhalten, da ist eine kleine Euphorie entstanden.“ Trotzdem: Auf dem Weg zu einer soliden Zweitliga-Finanzierung sieht Josef Köck das neue Hallen-Sponsoring nur als „kleines Bausteinchen“. Hachings ehemaliger Profi-Manager ist indes zuversichtlich, dass im Falle der sportlichen Qualifikation der Aufstieg auch vollzogen werden kann: „Es geht um einen mittleren fünfstelligen Betrag. Und die Namensrechte an der Mannschaft wären ja noch zu vergeben...“

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