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FEZ in Unterhaching: Die Ente ist wieder quietschfidel

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Von: Martin Becker

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Eigentlich ist das Bassin leer. Die Ente, das Markenzeichen des FEZ, wird inzwischen aufgepeppt.
Momentan ist das Bassin leer. Die Ente (hier ein Bild vom März 2021), das Markenzeichen des FEZ, wird inzwischen aufgepeppt. © Robert Brouczek

„Entlich“, könnte man sagen: Die riesige gelbe Ente, ein Kunstwerk von Wolfgang Flatz und seit 25 Jahren Markenzeichen des Fasanenpark-Einkaufszentrums (FEZ) in Unterhaching, kehrt demnächst zurück.

Unterhaching – Noch ist der „Teich“ leer, aber fest steht: Die riesige gelbe Ente, ein Kunstwerk von Wolfgang Flatz und seit 25 Jahren Markenzeichen des Fasanenpark-Einkaufszentrums (FEZ) in Unterhaching, kehrt demnächst zurück. Das etwas in die Jahre gekommene FEZ wird inzwischen unter Regie von Architekt Jörg Gärtner aufgepeppt.

Bei dem haben die Neo-Gemeinderäte Claudia Töpfer und Emil Salzeder nachgefragt, was sich im FEZ tut - gerade auch im Hinblick auf die Ente. „Eigentlich wollten wir mit unseren Experten bloß genau schauen, wie es um die innerlichen Werte des Entchens bestellt ist. Dazu haben wir sie vorsichtig angehoben und waren entsetzt“, berichtet Jörg Gärtner. „Das Innenleben der etwa eine Tonne schweren Ente war vollkommen marode. Wasser ist eingedrungen, der Frost besorgte den Rest.“

Aufwändiges Aufpeppen

In Stuttgart wurde die Ente restauriert, bis Ende November/Anfang Dezember soll wie wieder den Innenhof des FEZ zieren. Dort ist im „Entenplatz“, dem runden Becken, schon jetzt eine Stahlplatte montiert: „Auf dieser sitzt die Ente bald wieder und dreht sich, wenn kleine oder große Kinder sie anschubsen“, verspricht der Architekt.

Jenseits des Kunstwerks von Wolfgang Flatz, der den Restauratoren unbürokratisch mit den Original-Entenunterlagen aus dem Jahr 1995 half, sind noch weitere Neuerungen geplant. Auch das bunte Tor, das zur Ente gehört, wird ordentlich hergerichtet. „Die Ente uns das Tor sind ein spannendes Wahrzeichen.

Weitere Anregungen aus Umfrage aufgegriffen

Und noch dazu vom wahrscheinlich bekanntesten Künstler Münchens. Er wollte damals ja ganz bewusst einen Farbklecks in den etwas grauen Fasanenpark setzen“, sagt Jörg Görtner. Generell solle das FEZ „wieder ein Ort werden, wo sich Bürger begegnen können“. Also wurden einige interessante Anregungen aus der Umfrage der Neo-Fraktion aufgegriffen: „Wir installieren schönere Sitzplätze und eine attraktivere Bepflanzung anstelle der kranken Bäume.“

Auch die Betreiber des neuen Cafés „Aroma & Kraut“ haben derweil wohlriechende Pläne: Sträucher und saisonale Kräuter sollen Augen und Nasen der FEZ-Besucher erfreuen. Fazit des Architekten: „Ich bin begeistert, wie gut hier Bürger, Unternehmen und Politik zusammenarbeiten.“

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