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Nach oben will das neue Trainerduo von HT München, (v.l.) Friedrich Stoller und Thomas Schibschid – derzeit rangiert die Mannschaft im Bayernliga-Tableau nur an elfter Stelle .

HT-Handballer nach dem Trainerwechsel

„Team ist absolut lebendig und intakt“

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Spiel eins unter dem neuen Trainerduo Schibschid/Stoller: Die Bayernliga-Handballer von Hachinger Tal München sehen einen Aufwärtstrend.

Taufkirchen/Unterhaching – Teilerfolg zum Einstand: Die Handballer von HT München haben im ersten Bayernliga-Spiel unter dem neuen Trainer-Duo Thomas Schibschid/Friedrich Stoller ihre Niederlagenserie beendet und sich gegen die DJK Waldbüttelbrunn mit einem 28:28 (15:13) einen Punkt erkämpft. Statt wie zuletzt zweimal in Serie in der letzten Minute Pech mit dem entscheidenden Gegentreffer zu haben, waren es diesmal die HTler, die in der Schlussphase aus einem Rückstand noch ein Unentschieden machen konnten.

Ein verdienter, aber kein glücklicher Punkt, befand der neue Chefcoach Thomas Schibschid: „Der Ausgang war für beide gerecht. Wir hätten gerne einen Sieg mitgenommen, aber Waldbüttelbrunn ist in der Bayernliga durchaus kein kleines Kaliber. Und wir hatten ja auch erst ein Training zusammen.“

In der ersten Halbzeit hatten die HTler, diesmal in ihrer „Handball-Heimat Taufkirchen“, mehr vom Spiel, lagen immer in Führung, zeitweise mit vier Toren. „Wir waren überlegen und haben es wirklich gut gemacht“, so Schibschid, „wir haben gut unterbunden, was Waldbüttelbrunn so stark macht.“

Das brachten die Gäste im zweiten Durchgang besser aufs Parkett und schafften in der 37. Minute den Ausgleich zum 17:17. Die HTler legten erneut drei Treffer vor, wieder glichen die DJK-Männer aus (24:24). In der Schlussphase gingen sie dann sogar in Führung, Nicolas Gräsl gelang in der 59. Minute der Ausgleich zum 28:28.

„Wir haben der Mannschaft gesagt, dass wir dankbar sein können, mit einem Heimspiel zu starten und einen anspruchsvollen Gegner zu haben“, sagte Schibschid hinterher, „und da geht es nur, wenn man Heimspielatmosphäre hat und mit voller Konzentration und einer entsprechenden Einstellung und Geschlossenheit reingeht. Das hat die Mannschaft getan.“ Der neue Coach konnte sein Debüt somit zufrieden abhaken: „Was wir von der Mannschaft gesehen haben, war sehr positiv und ist eine super Basis für die nächsten Wochen. Das Team ist absolut lebendig und intakt.“

In der Tabelle wirkte sich das am Wochenende noch nicht aus, die HT-Männer bleiben auf dem elften Platz. Und die nächste Aufgabe ist die schwerste, die aktuell möglich ist: das Auswärtsspiel beim neuen Tabellenführer HaSpo Bayreuth. Schibschid will es mutig angehen: „Mit einem Auftritt wie am Wochenende können wir zu jedem Gegner ohne Angst fahren und haben eine Chance.“

HT München: Allmendinger/Braun – Neumann (1), Wagner, Behm, Elmer (3), Udovicic, Hermann, Dauhrer (6), Gräsl (6), Kottmeir, Heinle (10/6), Schmidt, Kropp (2)

So lief der Trainerwechsel.

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