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Der Gründer der Musikschule: Konrad Kainz ist im Alter von 88 Jahren gestorben

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Von: Martin Becker

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Konrad Kainz war ein CSU-Urgestein in Unterhaching.
Konrad Kainz war ein CSU-Urgestein in Unterhaching. © Archiv

Konrad Kainz hat sich für im gesellschaftlichen und politischen Leben in Unterhaching intensiv eingebracht.

Unterhaching – In den Annalen der Musikschule Unterhaching, der örtlichen CSU und der Pfarrei St. Korbinian taucht immer wieder ein Name auf: der von Konrad Kainz. Ein klares Indiz für ein Engagement im Dienst der Allgemeinheit. Jetzt ist Konrad Kainz im Alter von 88 Jahren gestorben. Die Trauerfeier findet am 26. November in St. Alto statt, anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung auf dem Gemeindefriedhof; einen Tag zuvor wäre er 89 Jahre alt geworden.

„Er war ein Urgestein der Unterhachinger CSU“, erinnert sich der Dritte Bürgermeister Richard Raiser an die kommunalpolitische Laufbahn von Konrad Kainz, der von 1972 bis 1978 im Gemeinderat saß. Zudem war Konrad Kainz viele Jahre im CSU-Ortsvorstand aktiv, zuletzt als Schatzmeister – diesen Posten hatte er auch bei der Seniorenunion inne.

Gründer der Musikschule

Aber auch über die Politik hinaus lernten ihn viele Unterhachinger kennen: 1974 gründete Konrad Kainz die Musikschule, war bis 1980 deren Vorsitzender. „Auch um die Pfarrei St. Korbinian hat er sich verdient gemacht“, sagt Richard Raiser. Der ehemalige Regierungsdirektor und dreifache Vater genoss auch im hohen Alter seinen „Unruhestand“, wie er selbst sagte. Bei der Seniorenunion lag ihm daran, sich „sachlich für die Belange der reiferen Generation einzusetzen“.

Ein Motto hatte er sich dafür selbst vorgegeben: „Alles gründlich bedenken und danach fair handeln.“ Nicht nur bei der CSU Unterhaching reißt Konrad Hainz mit seinem Ableben eine tiefe Lücke.

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