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Acht Neuzugänge integrieren muss TSV-Trainer Christian Sorger. Seine Rechnung mit der jungen Truppe: „Wenn wir dieses Jahr die Bayernliga überleben, sind wir, glaube ich, auch für die Folgejahre gut gerüstet.“

Handball

Junges Team: TSV spielt auf Zeit

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Unterhaching - Vier schmerzhafte Abgänge, dafür acht Neue: Die Handballer des TSV Unterhaching sind mit einem neuen Kader in die Vorbereitung auf die neue Bayernliga-Saison gestartet.

Nach dem enttäuschenden elften Platz in der abgelaufenen Spielzeit dürfte auch die kommende Saison schwierig werden.

Trainer-Rückkehrer Christian Sorger stellt sich aufgrund des großen Umbruchs erneut auf Abstiegskampf ein: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, deren Altersschnitt deutlich unter 24 Jahren liegt. Von daher kann für mich das primäre Ziel nur der Klassenerhalt sein.“ 

Allerdings haben die Hachinger mit ihrem neuformierten Team ein großes Plus für die Zukunft. „Die Zeit spielt für uns“, sagt Sorger, „ein Großteil der Spieler kann sicher noch ein paar Jahre Handball spielen und steht noch vor dem Zenit. Wenn wir dieses Jahr die Bayernliga überleben, sind wir, glaube ich, auch für die Folgejahre gut gerüstet.“ 

Von den acht Neuzugängen sind die letzten drei noch Jugendspieler, die im Rahmen der Kooperation mit der A-Jugend der HSG Isar-Loisach zum TSV kommen und bei den Männern trainieren werden. Die Rückraumspieler Noah Newel und Chris Schäfer sowie Torhüter Jakob Kiebler sind „hoch talentierte Nachwuchsspieler“, weiß Sorger. Der letzte Neue ist Benny Wegener, ebenfalls mit 21 noch sehr jung, hat aber in seiner niedersächsischen Heimat bereits zwei Jahre in der A-Junioren-Bundesliga gespielt. Zuvor hatte Haching mit Valentin Elmer schon einen 20-Jährigen verpflichtet, der in der B-Jugend des früheren Bundesligisten Bayer Dormagen Deutscher Meister wurde. „Da kann man schon von einem sehr guten Transferjahr sprechen“, findet der neue Unterhachinger Trainer, „ich glaube, dass wir sowohl quantitativ als auch qualitativ gut aufgestellt sind.“

 Die drei übrigen Neuzugänge sind Christoph Behm (HSG Würm-Mitte), Philipp Heinle (TSV Allach) und Fabian Wagner (SV-DJK Taufkirchen). 

Dem gegenüber stehen die Abgänge der Routiniers Thomas Schibschid, Mathias Salger, Alexander Schulze und Willi Becker. „Richtig ist, dass die vier Abgänge richtig weh tun“, sagt Sorger, „aber wir haben uns hervorragend verstärkt.“ Mit den jüngsten Neuzugängen sind die Personalplanungen abgeschlossen. 

Becker gehört künftig dem Trainerteam des TSV an, in dem wie bisher auch Jan Greger (Fitness) und Christoph Ernesti (Torwarttrainer) arbeiten.

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