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50 Kinder waren krank

Kindergarten „Sternschnuppe“: Kein Hinweis auf Vergiftung 

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Es gibt keine Hinweise auf eine Vergiftung im Kindergarten: So das Ergebnis der Untersuchungen, nachdem 50 Kinder im April plötzlich erkrankt waren. Doch es kehrt keine Ruhe ein in der „Sternschnuppe“.

Unterhaching – Der Unterhachinger Gemeindekindergarten „Sternschnuppe“ war in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Erst, weil Eltern öffentlich diverse Missstände bei Heizungs- und Sanitäranlagen anprangerten und Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) dies im Gemeinderat rüde kommentierte.

Dann, als es am 9. April in der Einrichtung sowie im Kindergarten „Villa Farbenfroh“ plötzlich zu Krankheitsfällen bei 50 Kindern und Betreuungspersonal kam. Es bestand Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung. Der Fall ist, trotz intensiver Ermittlungen, bis heute nicht aufgeklärt. „Inzwischen haben wir Proben aus der gesamten Lieferkette, also auch von den Zutaten fürs Mittagessen, genommen. Die Proben waren, ebenso wie die bei Kindern, Personal und dem Caterer, ohne Befund“, sagte eine Sprecherin das Landratsamts am Mittwoch.

Keinerlei Keime gefunden

Für das massenhafte Erbrechen an jenem 9. April sei also „objektiv keine Ursache auffindbar“, es gebe „keinerlei Belege für eine Intoxikation, auch wenn die Symptome ein Indiz dafür waren“. Man warte nun noch auf den offiziellen Abschlussbericht vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Nichts Neues also in dieser Frage – wohl aber bei der Kindergartenleitung: Die bisherige Stellvertreterin Stephanie Schütz hat kommissarisch die Leitung der „Sternschnuppe“ übernommen, denn Monika Kirschniok hat die Leitung abgegeben und ist krankgeschrieben, aber weiterhin bei der Gemeinde angestellt.

Neue Leiterin gesucht

„Es ist kein Geheimnis, dass wir eine neue Leitung für den Kindergarten suchen. Diese Neuausschreibung steht aber nicht im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen“, betont Rathaus-Sprecher Simon Hötzl. Der Wechsel sei „ein ganz normaler Vorgang“. Ansonsten: „Personalangelegenheiten kommentieren wir grundsätzlich nicht.“

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