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Für den Hort und Interims-Kindergarten an der Gauss-Allee sucht die Gemeinde zum Bezugstermin im Februar 2019 einen externen Träger.   

Drei Bauprojekte 

Kita-Plätze: Situation entspannt sich

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Eltern können aufatmen: Die Situation in den Kitas entspannt sich. Es wird bald deutlich mehr Plätze geben. Nur eine Unwägbarkeit könnte einen Strich durch die Rechnung machen.

Unterhaching – Das Bemühen, in Unterhaching einen Kindergartenplatz zu bekommen, glich in den vergangenen Jahren bisweilen einem Pokerspiel: Klappt es mit dem Wunsch-Kindergarten oder doch nur mit der Alternativ-Variante? Oder landen Sohn oder Tochter gar auf der Warteliste? Um sowohl für Eltern als auch intern mehr Klarheit zu schaffen, hat die Rathaus-Verwaltung nun ihre „Kindertagesstättenbedarfsplanung“ auf den neuesten Stand gebracht und im Kultur- und Sozialausschuss einen aktuellen Stand mit Stichtag zum 19. Januar 2018 präsentiert.

Demzufolge fehlen fürs Kindergartenjahr 2018/19 73,34 Plätze, Tendenz steigend. Für 2019/20 sind es schon 40,34 Plätze, für 2020/21 sogar 62,34 Plätze. Um die Lücken zu schließen, sind schon „Planungen für konkrete Maßnahmen beauftragt“, erläuterte Rathaus-Mitarbeiterin Martina Wend

e. Bis September 2018 entstünden insgesamt 116 zusätzliche Plätze: 50 im GWU-Kindergarten, 16 im Integrationskindergarten an der Walter-Paetzmann-Straße und 50 im Kindergarten „Infanterix“ an der Hauptstraße.

Das heißt: Zum Start des Kindergartenjahrs 2018/19 wird der Bedarf gedeckt sein und – aufgrund der Projekte im Jahr 2018 – auch für 2019/20. Eine zusätzliche Option, der der Gemeinde mehr Flexibilität bei der Planung verschafft, gibt es ab Februar 2019: Im neuen Hort, den die Firma Heiland an der Gauss-Allee östlich vom Fußballstadion baut, könnten übergangsweise zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 50 Plätzen untergebracht werden, so lange sich das neue „Kinderhaus plus“ am Oberweg mit 100 Plätzen noch in Bau befindet. Die Option am Sportpark werde, sobald die konkreten Anmeldezahlen vorliegen, geprüft.

Bis zum Kindergartenjahr 2020/21 sollen dann die 100 Plätze am Oberweg zur Verfügung stehen. Allerdings werden dorthin 50 Plätze des Kindergartens an der Walter-Paetzmann-Straße umgeschichtet, sodass der Zuwachs de facto nur bei 50 Plätzen liegt. Insgesamt sei dies „ausreichend“, mutmaßt die Verwaltung auf Basis ihrer aktuellen Einwohnermeldedaten. Die Einschränkung: Eine Ausweisung weiterer Baugebiete ist nicht berücksichtigt. Sollte diese erfolgen, könne die Unterbringung von Kindergartenkindern „nicht sichergestellt werden“.

Nebenbei äußerte sich Thomas Portenlänger, Leiter der Hauptverwaltung, auch zu den Jüngsten (bis drei Jahre): „Wir beobachten seit ein bis zwei Jahren, dass die Nachfrage nach Krippenplätzen nicht mehr so hoch ist, wie sie mal war.“

Was den Hort und Interims-Kindergarten an der Gauss-Allee angeht: Dafür soll nach einhelliger Auffassung der Kommunalpolitiker ein externer Anbieter gefunden werden. Das Angebot der Kommune solle gekennzeichnet sein „durch die Vielfalt von Trägern unterschiedlicher Wertorientierungen, Methoden und Arbeitsformen“. Als Träger sind in Unterhaching bis dato die AWO und der Kreisjugendring vertreten.

Den Weg fürs kommunale „Kinderhaus plus“ hat der Bauausschuss geebnet. Aufgrund der Größe mit vier Gruppen lasse sich rechtlich der CSU-Wunsch nach integrierten Personalwohnungen nicht realisieren: „Wir können kein Wunschkonzert veranstalten“, sagt Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD).

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