Voraussichtlich bis 31. März bleiben neun Sparkassen-Geschäftsstellen im Landkreis geschlossen.
+
Voraussichtlich bis 31. März bleiben neun Sparkassen-Geschäftsstellen im Landkreis geschlossen. (Symbolfoto)

Vorübergehende Maßnahme wegen Corona

Kreissparkasse schließt neun Geschäftsstellen

Wegen der Kontaktbeschränkungen hat die Kreissparkasse neun Geschäftsstellen im Landkreis München vorübergehend geschlossen. Geld gibt‘s dort nur noch am Automaten.

Landkreis – Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg hat ab sofort vorübergehend neun Geschäftsstellen im Landkreis München geschlossen und begründet diesen Schritt mit den derzeitigen Corona-Kontaktbeschränkungen. Betroffen sind die Geschäftsstellen in Aschheim, Aying, Haar Jagdfeldring, Kirchheim, Neuried, Putzbrunn, Sauerlach, Unterföhring und Unterschleißheim. Die Standorte stehen weiterhin als SB-Geschäftsstellen zur Verfügung.

Persönliche Beratungsgespräche seien aber nach Terminvereinbarung möglich. Weiterhin geöffnet sind die Sparkassen in Deisenhofen, Feldkirchen, Garching, Gräfelfing, Grünwald, Haar Leibstraße, Hohenschäftlarn, Ismaning, Lohhof, Neubiberg, Oberschleißheim, Ottobrunn, Planegg, Pullach, Siegertsbrunn, Taufkirchen und Unterhaching.

Kundenwünsche werden kontaktlos erfüllt

Bereits im Frühjahr hatte die Kreissparkasse im Zuge der Corona-Pandemie von 23. März bis 15. Juni ihre Geschäftsstellen, also ihre kleineren Standorte, vorübergehend geschlossen. „Damit wurde den verhängten Ausgangsbeschränkungen und der deutlich reduzierten Kundennachfrage nach persönlichen Kontakten Rechnung getragen. Gleichzeitig ermöglichte die Schließung der Geschäftsstellen die Aufrechterhaltung des Kundenverkehrs in den Filialen trotz reduzierter Mitarbeiterzahl aufgrund der Pandemie“, erklärt Kreissparkassen-Sprecherin Kerstin Brehm auf Nachfrage.

Mit einer erneuten vorübergehenden Schließung wolle die Kreissparkasse aufgrund steigendender Infektionszahlen zur aktuell gebotenen Kontaktvermeidung beitragen. Seit dem Ausbruch der Pandemie habe die Kreissparkasse weiter in die digitale Infrastruktur investiert, sodass ein Großteil der Kundenwünsche kontaktlos erfüllt werden könne. Die Schließung diene auch der Sicherheit für die Beschäftigten.

Kein Personalabbau trotz Schließung

„Nachdem wir auch in den weiteren Wintermonaten keine deutliche Entspannung der Situation erwarten, bleiben die betroffenen Geschäftsstellen zunächst bis voraussichtlich 31. März 2021 geschlossen. Über eine Wiedereröffnung wird im 1. Quartal – abhängig von der weiteren Entwicklung der Rahmenbedingungen – entschieden“, erklärt Brehm.

Mit der vorübergehenden Schließung sei jedenfalls kein Personalabbau verbunden. Vielmehr würden Kapazitäten aus den Geschäftsstellen in die Filialen und in das zentrale Telefon-Service-Center verlagert, um dort die Bearbeitung von Serviceanliegen auch dann sicherstellen zu können, wenn es bedingt durch die weitere Pandemieentwicklung zu Mitarbeiterausfällen oder Mehraufwand kommt.

mm

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus informieren wir in unserem News-Ticker.

Auch interessant

Kommentare