Ein Haufen Geldscheine
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Mehr als 13,4 Millionen Euro sind im Rahmen der Überbrückungshilfe I an 825 Betriebe im Landkreis München ausgezahlt worden.

825 Unternehmen erhalten Überbrückungshilfe

Millionenhilfe für Landkreis-Betriebe

Mehr als 13,4 Millionen Euro sind im Rahmen der Überbrückungshilfe I an 825 Betriebe im Landkreis München ausgezahlt worden.

Landkreis – Darüber informiert jetzt die IHK für München und Oberbayern. „Insgesamt gingen 905 Anträge von Betrieben mit Sitz in unserem Landkreis ein“, sagt Christoph Leicher, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses München-Landkreis. Die durchschnittliche Auszahlung je Antrag beträgt 16 280 Euro. Bayernweit erhielten Firmen in 148 Fällen die maximale Fördersumme von 150 000 Euro.

Die Überbrückungshilfe I gleicht durch die Corona-Krise eingetretene Verluste in den Monaten Juni, Juli und August teilweise aus. Die Antragsstellung war bis Anfang Oktober möglich. Die Abwicklung der Hilfen übernimmt im Freistaat die IHK für München und Oberbayern. Von den ausgezahlten Fördergeldern gingen 19 Prozent an Betriebe aus dem Gastgewerbe, 15 Prozent der bereits ausgezahlten Anträge kamen aus dem Wirtschaftszweig „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, der unter anderem Reisebüros, Event- und Messeveranstalter abdeckt. 13 Prozent des Bundeszuschusses wurde an Firmen des Wirtschaftszweiges „freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ ausgezahlt. Mit einem Gesamtwert von mehr als 4,3 Millionen Euro erhielt das Gastgewerbe im Landkreis die höchste Förderung.

Gastronomie, Hotelliere und Reisebüros besonders betroffen

Für das Anschlussprogramm Überbrückungshilfe II, das Betriebskostenzuschüsse für die Monate September bis Dezember gewährt, können bereits seit Ende Oktober Anträge gestellt werden. „Nach wie vor sind ganze Branchen stark von der Krise und dem aktuellen Teil- Lockdown betroffen. Dies betrifft vor allem Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, die Veranstaltungswirtschaft, teilweise den Einzelhandel und viele Dienstleister“, sagt Leicher. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember.

Für die Überbrückungshilfe II sind in Bayern bereits rund 3500 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von mehr als 100 Millionen Euro bei der IHK für München und Oberbayern eingegangen. Die Fördersumme pro Antrag hat sich auf knapp 30 000 Euro deutlich erhöht, auch wenn die längere Förderdauer von vier statt drei Monaten gegenüber der Überbrückungshilfe I zu berücksichtigen ist.

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