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Schon etwas verblasst ist so manches Radwegeschild in Unterhaching. 

Radwege-Beschilderung

Schluss mit dem Durcheinander

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Unterhaching - Nicht immer schlüssig sind die Beschilderungen für Radfahrer in Unterhaching. Das soll sich nun ändern - mit einer Neustrukturierung der „innerörtlichen Radwegeweisung“.

Der Weg ist das Ziel? Nein, diese Weisheit des chinesischen Philosophen Kofuzius trifft auf Radfahrer, die es eilig haben, nur selten zu. Ihnen geht es darum, ans Ziel zu kommen – und der Weg dorthin: sollte schnell, direkt, eindeutig sein.

In Unterhaching ist das nicht immer ganz einfach, manchmal windet sich ein Weg auch etwas verschlungen. Was an der durchaus üppigen Beschilderung liegt, die aber in Einzelfällen nicht immer schlüssig ist und bisweilen sogar für Verwirrung sorgt. Eine Neustrukturierung soll Klarheit schaffen.

Im Auftrag der Gemeinde hat das Ingenieurbüro Gevay Humberg & Partner die Lage analysiert. 132 Radwegweiser gibt es demnach in Unterhaching, verteilt auf 77 Standorte. Die meisten (älteren) sind gelb mit schwarzer Schrift, einige (neuere) indes weiß mit grüner Schrift. Dies sowie unterschiedliche Piktogramme sind noch das kleinere Problem – Christoph Hessel vom Ingenieurbüro hat auch „Kontinuitätsabbrüche“ festgestellt, also logische Fehler in der Ausschilderung, außerdem seien die Schilder nicht flächendeckend aufgestellt. Arg verblasst, teils kaum mehr leserlich, sind zudem „eingehängte Hinweise aufs „Bayernnetz für Radler“ oder Themenradwege wie den „Radlring München“.

Dem Gemeinderat schlug Hessel vor, die Beschilderung „insgesamt etwas zu straffen“, dabei Lücken zu füllen, auf einheitliche Schildertypen zu setzen und Zwischenwegweiser zu integrieren. Außer Nahzielen (zum Beispiel Nachbargemeinden) und übergeordneten Ziele (Bundeswehr-Uni, Sportpark, Phönix-Bad et cetera) sollten speziell Fernziele mit dem Landkreis München abgestimmt werden.

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