Hass und Drohungen in anonymen Schreiben, ob digital im Netz oder auf Papier, ruft den Staatsschutz auf den Plan. 
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Hass und Drohungen in anonymen Schreiben, ob digital im Netz oder auf Papier, ruft den Staatsschutz auf den Plan. 

Anonyme Briefe an Behörden geschickt

Schreiben voller Hass: Polizei zeigt 51-Jährigen an

Er soll anonyme, antisemitische Schreiben ans Landratsamt und an Rathäuser verschickt haben. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt.

Landkreis – Er soll Hass und Hetze verbreitet haben. Die Polizei hat jetzt einen 51-jährigen Tatverdächtigen ermittelt, der bereits im Juli 2018 offenbar an verschiedene Behörden und Einrichtungen im Landkreis München über zehn anonyme Schreiben geschickt hat.

Die antisemitischen und rassistischen Inhalte beleidigten und bedrohten Mitbürger und enthielten mehrere Drohszenarien und Hakenkreuze. Im Laufe der umfangreichen Ermittlungen des Kommissariats 44, das für Staatsschutz zuständig ist, wurde an den Briefen akribisch Spuren gesichert.

Polizei überwachte temporär Rathäuser

Die Schreiben wurden bereits Anfang Juli 2018 verschickt. Die Polizei installierte daraufhin zeitweise auch Überwachungsmaßnahmen an den betroffenen Einrichtungen im Landkreis, bei denen es sich laut Polizei um mehrere Rathäuser im südlichen und südöstlichen Landkreis und um das Landratsamt handelt. Durch einen Abgleich mit der DNA-Datenbank konnte jetzt ein 51-jähriger Mann als Tatverdächtiger ermittelt werden, der in München wohnt. Er wurde wegen Bedrohung, Volksverhetzung, Verleumdung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt, meldet die Polizei.  mm

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