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Sie sind unterwegs: Zum ersten Mal streifen die Sicherheitswachtler Andrea Humme und Thomas Handschuch durch Unterhaching.

Sicherheitswacht ab sofort in Unterhaching unterwegs

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Unterhaching/Ottobrunn – Eine Sicherheitswacht patrouilliert fortan ein- bis zweimal pro Woche durch Unterhaching. Am Mittwoch gingen die Ehrenamtlichen zum ersten Mal auf Streife. 

Die Ehrenamtler in Uniform starten und enden ihre Streifzüge an der Unterhachinger Polizeidienststelle. Die Polizei gibt vor, welche Straßen und Gebiete die Sicherheitswacht ablaufen soll. Man werde sie „je nach Lage“ einsetzen, sagt Stephan Hoppe von der Unterhachinger PI. Unterhachings Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) sieht die Sicherheitswacht als „Ergänzung zu einer Reihe von Menschen, die sich ehrenamtlich für Sicherheit einsetzen“. Insgesamt acht Freiwillige haben sich bisher für die Sicherheitswacht in Unterhaching und Taufkirchen gemeldet, darunter nur ein Unterhachinger. Thomas Handschuch, 52, aus München geht als Sicherheitswachtler seit vier Jahren durch Taufkirchen. Nun engagiert sich der hauptberufliche IT-Consultant in seiner Freizeit auch in Unterhaching. Er sagt: „Wir suchen noch Leute.“ Seine Kollegin Andrea Humme, 53, ebenfalls aus München ist Hausfrau. „Wir wollen eine Hilfestellung für die Bürger sein. Wir wollen sie wach rütteln und ihnen Tipps geben“, sagt sie.

Grünes Licht für Sicherheitswacht in Ottobrunn

Auch die Gemeinde Ottobrunn kann künftig auf eine zehnköpfige Sicherheitswacht setzen. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf Antrag der Gemeinde entschieden. Damit wächst die Zahl der bayerischen Kommunen mit einer Sicherheitswacht auf 126.

Thomas Radlmaier

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