Fußball Regionalliga

SpVgg Unterhaching vor spannenden Wochen

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Unterhaching - In den kommenden zwei Wochen geht es richtig rund bei der SpVgg Unterhaching.

Zwei „englische Wochen“ inklusive Toto-Cup-Viertelfinale stehen an, dazu die Jahreshauptversammlung. Der Auftakt ist mit dem Heimspiel gegen den FC Memmingen an diesem Samstag (14 Uhr) fast schon unspektakulär.

Vor allem zwei Zahlen spiegeln die Kräfteverhältnisse der Kontrahenten wider: Die SpVgg stellt mit nur 20 Gegentreffern die stabilste Abwehr der Regionalliga Bayern, die Memminger mit 32 erzielten Toren den zweitschwächsten Angriff.

 Auf der anderen Seite steht das Hinspiel, nach dem man ein Hachinger Feuerwerk erwarten könnte. Am 11. September gewann die SpVgg in Memmingen 5:0 und feierten damals den höchsten Auswärtssieg seit Jahren. Die Gastgeber waren dabei mit den fünf Toren noch bestens bedient. Allerdings will Cheftrainer Claus Schromm von diesem Sieg nichts mehr wissen: „Wir lassen uns nicht von dem deutlichen Erfolg im Hinspiel blenden und erwarten am Samstag einen unangenehmen Gegner“, sagt der 46-Jährige. 

Aktuell liegen die Schwaben als Tabellen-13. fünf Punkte vor der Abstiegszone, haben also allen Grund, Vollgas zu geben, um nicht selbst in den Strudel hineingezogen zu werden. Zuletzt verloren sie zwar das Nachholspiel vor heimischen Publikum gegen Buchbach 0:1, ließen aber im März auch schon mit einem Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Burghausen und ein Remis gegen Bayern München II aufhorchen. 

„Auf die leichte Schulter nehmen werden wir Memmingen sicher nicht“, so Schromm, „unser Ziel ist ganz klar, weiter vorne dran zu bleiben und unseren positiven Lauf fortzusetzen.“ 

Drei Siege in Folge feierten die Hachinger zuletzt, die letzte Niederlage in der Liga datiert vom 28. November. 

Personell ist Schromm erneut zu einer Umstellung gezwungen, da Linksverteidiger Max Dombrowka beim 1:0 in Amberg die fünfte Gelbe Karte kassierte und gesperrt ist. Das ergibt die nächste Chance für die jungen Wilden aus dem Unterhachinger Nachwuchs. „Es waren in den Ferien wieder einige U19-Spieler beim Training der ersten Mannschaft dabei. Es könnte sein, dass es eine junge Lösung wird“, kündigte der Cheftrainer an. 

Die beste Chancen auf sein Regionalliga-Debüt dürfte wohl Yannis Marseiler haben, der zuletzt bereits in den Kader der Profis gerutscht war. Vitalij Lux ist nach seiner Länderspielreise ebenso wieder mit dabei wie Kapitän Josef Welzmüller, der in Amberg verletzungsbedingt passen musste. 

Weiter geht es für die SpVgg danach am Mittwoch im Toto-Cup in Seligenporten, am Donnerstag steht die möglicherweise turbulente Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Anschließend warten mit Illertissen, Schalding-Heining im Nachholspiel und Greuther Fürth II noch einmal drei Spiele in nur sieben Tagen. Und würde die SpVgg im Toto-Cup das Halbfinale erreichen, wäre sie in der folgenden Woche erneut auch am Mittwoch gefordert. Gegner im Halbfinale wäre übrigens der aktuelle Regionalliga-Tabellenführer Regensburg.

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