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Fremder spricht Schüler an: Polizei gibt Entwarnung

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Von: Stefan Weinzierl

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Immer wieder passieren auf dem Schulweg schlimme Unfälle.
Ein Fremder soll Schüler in Unterhaching angesprochen haben. Die Polizei gibt Entwarnung (Symbolbild) © dpa

Nachdem sich zuletzt Berichte über Fremde, die Schüler angesprochen haben sollen, häufen, gibt die Polizei Entwarnung: Entsprechende Beobachtungen in Unterhaching, Ottobrunn und Neubiberg hätten sich als harmlos erwiesen.

Unterhaching - Weil Schüler der Grund- und Mittelschule am Sportpark in Unterhaching darüber berichtet haben, dass sie auf dem Schulweg von einem Mann angesprochen worden seien, hat die Schulleitung vorsorglich die Polizei und die Eltern darüber informiert. In dem Infoschreiben, das mittlerweile in der Gemeinde die Runde macht, bittet die Schulleitung die Eltern, in angemessener Weise mit den Kindern über richtiges Verhalten unbekannten Erwachsenen gegenüber zu sprechen.

Polizei hat mit Kindern gesprochen

Die Polizei gibt unterdessen Entwarnung. Nachdem man mit den betreffenden Kindern gesprochen habe, habe sich nicht der Verdacht erhärtet, dass in irgendeiner Weise eine Gefahrenlage vorliegt, heißt es von Seiten der Unterhachinger Polizeidienststelle.

Armin Ganserer, Leiter der Ottobrunner Polizeiinspektion, hat sich in den vergangenen Tagen ebenfalls mit solchen Berichten beschäftigen müssen. So kursiert in den sozialen Netzwerken ein Warnung vor einer Bande, die versuchen soll, Kinder in einen weißen Van zu locken. Entsprechend beunruhigt sind einige Eltern. Laut Ganserer habe es in der Folge auch entsprechende Hinweise von Kindern in Neubiberg und Ottobrunn gegeben. Auch die Kollgen in Perlach seien mit derartigen Gerüchten konfrontiert worden

Zuerst die Polizei kontaktieren

Wie der Ottobrunner Polizeichef betont, sei man der Sache sofort nachgegangen. „Wir haben einen engen Austausch mit den Schulen und haben uns auch mit allen Kindern unterhalten“, sagt er. Letztlich hätten sich alle Beobachtungen als harmlos herausgestellt. Er bittet Eltern, die selbst verdächtige Beobachtungen machen oder von ihren Kindern von derartigen Fällen hören, lieber zuerst mit der Polizei in Kontakt zu treten, als Gerüchte in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Die Eltern könnten versichert sein, dass die Polizei solchen Fällen immer unverzüglich und mit großer Sorgfalt nachgehe. „Wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter“, so Ganserer.

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