Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Neuer Jugend-Treffpunkt: Anwohner fürchten Lärm

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Ein Unterstand für Jugendliche mit Sitz- und Liegemöglichkeiten im Unterhachinger Ortspark soll kommen. Die Anwohner sind allerdings nicht begeistert. 

Unterhaching – Gesucht wird bloß noch ein geeigneter Standort im Ortspark. Die Gemeinde investiert in das Projekt 20 000 Euro.

In Umfragen ist ein solcher „Outdoor-Treffpunkt“ von Jugendlichen gefordert worden. In einem fraktionsübergreifenden Antrag vom 5. April wurde als Standort das Areal südlich der Antonius-Kapelle genannt (wir berichteten). Allerdings gibt es mehrere Probleme.

Zunächst ist es so, dass der sogenannte Außenbereich bei der Kapelle grundsätzlich vor Bebauung geschützt werden soll, wie Rathaus-Sprecher Simon Hötzl im Kultur- und Sozialausschuss darlegte. Auch dem Flächennutzungsplan laufe solch ein Unterstand zuwider. In Betracht käme als Standort daher eher der Bereich südlich vom Bolzplatz im Ortspark – die Bauverwaltung hält diese Lösung „unter Würdigung der nachbarschaftlichen Interessen für vertretbar“.

Bürger wenden sich an die Gemeinde

In der Nachbarschaft herrscht freilich nicht unbedingt Begeisterung über die Pläne. Als diese im April bekannt geworden waren, wandten sich mehrere Anwohner aus der Wohnanlage in der Wallbergstraße an die Gemeinde: Sie befürchten, dass es zu ausufernden Feiern und nächtlichem Radau kommt. Ein Anwohner forderte sogar, die Gemeinde solle sicherstellen, dass sich nur Unterhachinger Jugendliche an dem Treffpunkt in spe aufhalten. „Solch eine Einschränkung an einem öffentlichen Platz ist natürlich nicht realisierbar“, sagt Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD).

Ein Holzturm brennt bei einer Feier

Verständnis für die Anwohner-Sorgen äußert Hauptamtsleiter Thomas Portenlänger: „Es gab in der Nähe mal einen Holzturm – und irgendwann, nach einer Feier, brannte er.“ Julia Mittermeier (CSU) warnte trotzdem davor, „alle Jugendlichen über einen Kamm zu scheren“. Panzer sagte zu, einen geeigneten Platz zu finden: „Die Fläche ist groß genug.“

Die Weichen für eine zeitnahe Umsetzung des Outdoor-Treffpunkts hat die Gemeinde jetzt gestellt. Die genaue Ausgestaltung soll in der Jugendversammlung am 13. Oktober erarbeitet werden.

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